AusgeGUckt

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Ein holpriger Titel mit aufgezwungenem Bezug zum Namen der Website und einen 3-Minuten-Header mit den gesammelten Paint-Skills. Zack! Fertig ist die neue Feature-Reihe auf Gaming-Universe: AusgeGUckt. Einen informativen und gehaltvollen Anspruch an sich selbst stellt die Kategorie natürlich nicht. Stattdessen präsentieren wir euch all die vergessenen Geschichten, die es bei uns noch nicht einmal zu einer Newsmeldung geschafft haben. Langweilige, peinliche, fragwürdige oder auch zum Fremdschämen geeignete Storys werden nun bei AusgeGUckt in viel zu langen Textblöcken völlig voreingenommen vorgestellt. objektivität wird hier tatsächlich noch klein geschrieben.



Zum Start der neuen Kategorie haben wir uns fünf Geschichten aus den ersten 50 Tagen des Jahres 2011 rausgefischt. Natürlich sind wir uns darüber im Klaren, dass am Tag der Veröffentlichung dieses Features erst 42 Tage des Jahres 2011 verstrichen sind. Aber mal ehrlich: Fünf Geschichten aus den ersten 42 Tagen des Jahres 2011 - das klingt doch einfach [irgendwie] nicht richtig rund.


Geschichte 1: Bigpoint Gamerstudie - das Klischee hat ausgedient
Wir staunten nicht schlecht, als uns vergangene Woche eine Pressemitteilung aus dem Hause Bigpoint erreichte, in der uns offenbart wurde, dass Online-Gamer gut beim anderen Geschlecht ankommen. Doch damit nicht genug: Online-Gamer sind zudem schlank, attraktiv und überaus gepflegt! DAS KLISCHEE HAT AUSGEDIENT - YEAH! Da soll noch mal einer sagen, dass,...ähh,… Moment. Wer ist denn bei dieser Studie eigentlich befragt worden? Wer hat denn gesagt, dass Online-Gamer schlank, attraktiv, gepflegt und verdammt gut beim anderen Geschlecht ankommen?

„Insgesamt ergibt sich ein ganz neues Bild des Online-Gamers: Gepflegt und attraktiv kommt er nach eigener Einschätzung beim anderen Geschlecht gut an, soziale Kontakte sind ihm wichtig – und zwar nicht nur die virtuellen!“
(Auszug aus der Pressemitteilung vom 07.02.2011)

…die Online-Gamer selbst haben das also gesagt. Mehr als 6000 Online-Gamer haben also an einer Umfrage teilgenommen und dort angegeben, dass sie äußerst gepflegt und attraktiv sind und zusätzlich noch gut beim anderen Geschlecht ankommen. Keine Frage: Damit ist dieses Klischee endgültig aus der Welt geschafft! Kein Zweifel! Jetzt müsste man die Sache nur noch denjenigen erklären, die Online-Gamer für unsozial, hässlich und stinkend halten. Und den Frauen sollte endlich auch mal einer sagen, dass Online-Gamer verdammt gut bei ihrem Geschlecht anzukommen haben. Die Online-Gamer haben das ja immerhin gesagt!



Wenn es so einfach ist Klischees aus der Welt zu schaffen, dann möchte ich an dieser Stelle alle aufrufen, sich daran aktiv zu beteiligen! Lasst uns die Welt ein bisschen besser machen - vernichtet die Klischees! Und weil ich mit gutem Beispiel vorangehen möchte, fange ich gleich mal damit an:

Die große BWL-Studie - das Klischee hat ausgedient. Durch eine Befragung von 6000 BWL-Studenten ergibt sich ein ganz neues Bild des BWL-Studenten: Hochgeklappte Kragen an Polo-Shirts und eng getragene Lacoste-Hosen kommen bei allen Menschen auf der Welt super an.

Die große Einpark-Studie - das Klischee hat ausgedient.
Durch eine Befragung von 6000 Frauen ergibt sich ein ganz neues Bild des Einparkverhaltens von Frauen: Frauen parken viel besser ein als…
 Autor:
Joshua Hampf
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