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Die erste Software für die PlayStation 3

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Was braucht man neben einer ordentlichen Hardware noch? Genau, entsprechende Spiele, denn schließlich stellt sich niemand zu Hause gerne ein Gerät lediglich als Staubfänger auf! Und Sony zeigte auf der E3-Pressekonferenz deren gleich eine ganze Menge. Doch halt, eigentlich waren es vielmehr Techdemos, die einen Einblick in die Leistungsfähigkeit der Konsole gaben und schon mal demonstrierten, in welche Richtung erste Games dann tatsächlich gehen könnten bzw. was uns in etwa erwarten wird. Und nur wenige Videos zeigten tatsächlich auch Szenen aus der Sicht des Spielers. Doch so oder so war das präsentierte Material äußerst beeindruckend und lief in HDTV-Auflösung. Entsprechend sorgten die Bilder schnell für reichlich Gesprächsstoff in diversen Internet-Foren, denn viele sind ob der Brillanz skeptisch, dass es sich tatsächlich um Szenen handelt, die mit einer Engine auf der Hardware berechnet und nicht einfach auf einer Grafik-Workstation vorgerendert wurden. Speziell Killzone machte diesbezüglich von sich reden.
 
Echt oder unecht?
Doch bevor man die ganze Reihe an Trailern zeigte, demonstrierte man bei Sony zunächst einmal einen alten Bekannten: Die Ente in der Badewanne. Diese Demo wurde bereits bei der Präsentation der PlayStation 2 gezeigt und um eine ganze Menge mehr Enten erweitert, die da munter vor sich hin plantschten. Doch beeindruckend wurde es, als Dr. Richard Marks, der kreative Kopf hinter der EyeToy-Kamera, die Bühne betrat und mit zwei Bechern zwei Gläser in der Demo steuerte, die er in der Wanne mit Wasser fühlte, das darin äußerst realistisch herumschwappte. Danach leerte er das Wasser von einem virtuellen Glas in das andere oder verschüttete es. Auch wenn das letztendlich nur eine Spielerei darstellt, sollten wir gerade mit EyeToy der kommenden Generation aufgrund der Rechenpower des Cell-Chips einen deutlichen Schritt nach vorne sehen.
 
PlayStation 3 - "PlayStation 3"-Screenshot
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PlayStation 3 - "PlayStation 3"-Screenshot
Nicht minder imposant war dann eine Demonstration der Unreal Engine 3, die ein wenig an den Kampf zwischen dem T-800 und T-1000 in Terminator 2 erinnert. Dank bekannter Tools aus der PC-Welt konnten man die Engine in nur etwa zwei Monaten für die PS3 portieren. Und so zeigte Tim Sweeney von Epic Games auch deutlich, dass es sich um Echtzeitmaterial handelt, indem er die Demo stoppte und die Kameraposition mittels Controller veränderte. Diese Engine wird dann als Middleware-Tool aber auch anderen Firmen zur Verfügung stehen, so dass wir uns noch auf diverse Highlights freuen dürfen.
 Autor:
Günther Schönhuber
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