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PlayStation Move Hands On

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Neben Kinect sorgte auch ein weiteres neues Steuerungskonzept für Furore. Wobei „neu“ in dem Sinne ein zweischneidiges Schwert ist. PlayStation Move orientiert sich schließlich stark an Nintendos Wii. Auch hier bedient ihr einen fernbedienungsähnlichen Controller und könnt diesen wahlweise mit einem weiteren Hauptcontroller (Motion-Controller) oder einem Subcontroller (Navigations-Controller) wie dem Nunchuk verbinden. Da der Navigations-Controller im Gegensatz zum Nunchuk nicht über Bewegungssensoren verfügt, ist zum Spielen von bewegungsintensiven Titeln wie dem Boxspiel The Fight, der Besitz zweier Motion-Controller von Nöten. Des Weiteren wird das PlayStation Eye unterstützt, eine Kamera die bereits bei Eye Toy auf der PlaySation 2 Verwendung fand und in Sonys neuem Steuerungssystem für die räumliche Tiefe zuständig ist. Auf der gamescom 2010 haben wir uns nun für euch umgesehen und die wichtigsten Titel zum Start der neuen Peripherie am 15. September angespielt.



Start the Party!
Start The Party! war unser Einstiegstitel an diesem sonnigen Kölner Nachmittag und erinnert ziemlich stark an Titel wie Rayman Raving Rabbids. Als Minispielsammlung mit Mehrspielerfokus hat man hier einen Titel im Programm, der ähnlich wie zu Beginn des Wii-Siegeszuges mit dem Ziel Gelegenheitsspieler anzuziehen, große Erfolge feiern könnte. Mit dem Unterschied, dass mittlerweile fast vier Jahre ins Land gezogen sind und der Markt von dieser Art Spielen stark übersättigt wurde. Des Weiteren erinnert Start The Party! auch stark an diverse Eye Toy Minispiele von vor etlichen Jahren. In unserer Demo etwa begannen wir ein Mehrspielerspiel mit einem Minigame indem die Fernbedienung sich auf dem Bildschirm in einen kleinen Handventilator verwandelte mit dem man vom Boden herabfallende Küken zerflei… in ihre Nester am linken und rechten Bildschirmrand blasen musste. In einem anderen Spiel galt es, auf dem Schirm auftauchende Insekten mit der Fliegenklatsche auszuradieren und dafür zu sorgen, dass immer brav der gesamte Schirm blankgeputzt ist. Ebenfalls witzig war, den Motioncontroller in eine Taschenlampe zu verwandeln und auf dem Screen niedliche Geister zu verschrecken. Kam der Obermotz allerdings, musste die Taschenlampe versteckt werden, was nur funktionierte, wenn man den Controller hinter dem Rücken verbarg. Im Mehrspielermodus tritt man hierbei in mehreren Disziplinen hintereinander an und bekommt im letzten Spiel aus den Platzierungen der vorangegangenen Aufgaben einen Zeitbonus gutgeschrieben. Letzten Endes taugt diese Art der Unterhaltung noch immer wunderbar für Abende mit Freunden oder als Nebentätigkeit für feuchtfröhliche Vorglühsessions. Neu ist an dem Prozedere aber nichts und wer entweder Eye Toy oder Wii Play und Konsorten schon gespielt hat, wird wissen wie schnell hierbei der Reiz auch wieder verfliegen kann. Die Kamera hilft aber enorm, die eigenen Bewegungen im dreidimensionalen Raum auf dem Bildschirm auch nachvollziehen zu können. Des weiteren sind die zahlreichen Erkennungsprobleme des alten Eye Toy passé. Dafür ein Kompliment an Sony.
 Autor:
Thomas Steuer
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