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Sony feiert einen runden Geburtstag!

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Sony - Ein Unternehmen, wie kein anderes
Lasst uns gemeinsam ein Unternehmen feiern, welches für uns kaum noch wegzudenken ist. Sony feiert einen runden Geburtstag und ganz Gaming-Universe ist eingeladen, einen Rückblick der letzten 60 Jahre des Elektronikkonzerns mitzuerleben. Der 60. Geburtstag stellt bei uns Menschen einer der wichtigsten Höhepunkte in unserem Leben dar, ein perfektes Datum also, um auch den harten, aber innovativen Weg von Sony zu erleuchten und gleichzeitig zu ehren. Sonys 50. Geburtstag feierten 20.000 Mitarbeiter mit einer riesigen Party im Disneyland Tokyo, das war 1996. Wir können sicherlich keinen Donald Duck und keine Mickey Mouse bieten, aber eines können wir gewiss, die letzten 60 Jahre Revue passieren lassen.

In vielen Ländern steht der Name Sony für Innovation, Technikvorsprung, Qualität und Gefallen am Design. Doch woher kommt dieser gute Ruf des milliardenschweren japanischen Elektronik-Konzerns, was liegt verborgen in der Vergangenheit und was erwartet uns in der Zukunft?

Alles beginnt im Zweiten Weltkrieg
Häufig hört man, dass die Geschichte rund um Sony im zerstörten Tokyoter Kaufhaus beginnt, in dem Masaru Ibuka und Akio Morita am 7. Mai 1946 die Firma Tokyo Tsushin Kogyo Kabushiki Kaisha  (Telekommunikationstechnikgesellschaft Tokyo), besser bekannt als Totsuko, gründen, welche zwölf Jahre später in Sony umbenannt wird. Doch angesichts dieser Tatsache muss man richtigstellen, dass ein fundamentales Treffen der beiden schon weit vorher für den Beginn einer neuen Ära sorgte, denn es war Bestimmung, die die beiden genialen Ingenieure schon zehn Monate vor dem Vorfall in Hiroshima zusammentrieb. Akio Morita, welcher am 26. Januar 1921 in Nagoya geboren wurde, durchlebte seine Jugend mitten im Zweiten Weltkrieg des 20. Jahrhunderts. Nach Abschluss des Abiturs und der daraus resultierenden Beendigung der Schule, entschloss sich der Japaner Physik in Osaka zu studieren. Nach diesem Lebensabschnitt entschloss er sich in der Tenno-Armee zur Offiziersausbildung, welche er mit Bravour bestand.

Mit seinen 23 Lenzen wurde ihm ein militärisches Forschungsprojekt zugeteilt, welches sich mit der Forschung, Entwicklung und des eigentlichen Baus von thermischen Lenkwaffen und Nachtzielgeräten beschäftigte. Genau an dieser Stelle beginnt auch die Geschichte der Sony-Väter, denn hier war man zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Masaru Ibuka erschien auf der Bildfläche, welcher am 11. April 1908 geboren war. Der knapp zwölf Jahre ältere Masaru Ibuka war bereits ein ausgebildeter Ingenieur und erfolgreicher Unternehmer der kaiserlichen Kriegsmarine, dessen bedeutendste Erfindung das erste japanische U-Boot-Suchgerät war, über 100 weitere seiner Erfindungen kamen 1944 in der Luftwaffe zum Einsatz. Das kongeniale Forschungsverhältnis von Morita und Ibuka diente der Sicherung des kaiserlichen Japans und dem Überleben gegen die Streitmächte der USA. Mit Zeitdruck im Nacken versuchte man das Unmögliche möglich zu machen, was auch dem charakteristischen Merkmal des heutigen Sony-Konzerns entspricht, welcher im Technikvorsprung immer an erster Stelle stehen will. Die nukleare Vernichtung der Stadt Hiroshima vonseiten der USA beendete abschließend nicht nur den Zweiten Weltkrieg, sondern auch die gemeinsame militärische Forschung der beiden Ingenieure, da die Firma nach Kriegsende aufgelöst wurde.
 Autor:
Stephan Göricke
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