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Final Fantasy XIII-2 - Leserwertungen

 Leserwertungs-Überblick:
Leserwertungen vorhanden: 5
Maximale Punktzahl: 8.5
Minimale Punktzahl: 4
Leserwertungsschnitt: 7.3
7.3
 
 Über Leserwertungen
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Leserwertung von Z.Carmine
[02-07-2016 21:02] 
Final Fantasy XII-2 macht auf mich einen deutlich runderen Eindruck auf mich als die beiden anderen Teile der Trilogie.
Es hat weder eine zu starke Linearität, noch ein lästiges, gleichwohl je nach Schwierigkeitsgrad unsinnig erscheinendes Zeitsystem. Auch die Schwierigkeit kam mir im Vergleich zu Lightning Returns ausgeglichener vor.
Die Paradox-Endings waren teils auch ein Pluspunkt.

Das Ende allerdings war ein Cliffhanger, was meiner Meinung nach selten gut ist, auch die Inszenierung war teils irgendwie eher schlecht.

Mein größter Kritikpunkt ist, dass man nur zwei vollwertige Teammitglieder hat. Die Monster sind teils sehr unausgeglichen in ihren Fertigkeiten.
Außerdem gab es im Vergleich zum Vorgänger plötzlich massenhaft DLC, auch mit Story, die im Nachfolger aufgegriffen wird, was ich nicht gutheiße, gerade weil das Spiel selbst schon eine Weiterführung ist, und auch gleich auf einen Nachfolger ausgelegt ist.
So locker sitzt mein Geld zumindest nicht.
Auf Menschliche Teammitglieder durch DLC, die wohl quasi wie besondere Monster sind, kann ich verzichten.

Dennoch ist das Spiel meiner Meinung nach der beste Teil der Trilogie und ein durchaus gutes JRPG.
  8 / 10
Leserwertung von BeyondM&Z
[16-12-2013 23:58] 
Trotz weniger Linearität im Gegensatz zum Vorgänger hatte ich nie das Gefühl ein richtig gutes Spiel zu spielen. Irgendwas fehlt einfach, vielleicht "Seele"?

Teil XIII hatte für mich noch etwas mehr Charme als dieses Machwerk.
  7,8 / 10
Leserwertung von TheARchitect-
[16-12-2013 15:22] 
Genau wie X-2 ist auch XIII-2 eine der wenigen direkten Fortsetzungen im FF-Universum. Und genau wie X-2 kann auch dieser Titel hier nicht mit dem Original mithalten.

Doch während dies bei X ob dessen Brillianz ohnehin schwer wäre, wäre Teil XIII recht leicht trumpfbar.

Gameplaymässig hat sich praktisch überhaupt nichts verändert. Noch immer ist das Kampfsystem sehr passiv ausgelegt und benötigt kaum Taktik.

Die Spielwelt ist nun zwar deutlich offener und es gibt auch endlich wieder mehr Nebenquests, doch dafür ist die Story diesmal nicht der Rede wert, die Umgebungen werden grössenteils recycelt, die Charaktere sind schwach und es fehlt an Charme und Abwechslung.

Obendrein merkt man dem Titel an dass es der Mittelteil einer Trilogie ist - es besitzt keinen Anfang und endet mit einem Cliffhanger.

Zwar ein gutes Spiel aber auch nicht mehr.
  8 / 10
Leserwertung von FF-Freak
[13-02-2012 10:40] 
Final Fantasy XIII hatte sicherlich einige Schwächen, zu denen ich mich ebenfalls schon Anno 2010 ausgelassen habe und auch wenn man viel kritisieren konnte, überzeugte der Storyhintergrund, wenngleich die Story selbst schlecht präsentiert wurde - abgesehen vom Ending. Es war der perfekte Moment - ein historischer Punkt, der die Welt von Cocoon und Pulse auf Dauer prägen würde. Umso überraschender war daher die Ankündigung eines direkten Sequels. Überraschend bezogen auf das Spiel. Weniger überraschend bezogen auf die finanzielle Lage von Square Enix. Nun entschied sich die zwanghaft willkürliche Feder von Storywriter Motomu Toriyama dazu ins Casino zu gehen und auf gut Glück Random etwas hinzukrakeln und man darf sich bei diesem äußerst ungelungenen Übergang sicherlich fragen wie unfreiwillig diese Tat letztendlich war. ABER: Nachdem man als Kenner von FFXIII den wirklich unauthentisch wirkenden Übergang überwunden hat, der das Ending des Vorgängers letztendlich nur noch in ein lächerliches Licht verschiebt, präsentiert uns Square Enix ein wahres Fanprodukt. Dieses Sequel wendet sich hauptsächlich an enttäuschte Kunden von FFXIII, weil es gezielt dessen Schwächen eliminiert. Aus linearen Schlauchbooten wurden mehrwegige Gebiete in unterschiedlichen Ausführungen mit massig Stuff to do. Aus nichtig erscheinenden NPCs wurden relevante soziale Subjekte gemacht. Aus unpersönlichen Speicherterminal-Shops wurde Chocolina als Shopverkäuferin implementiert. Aus unfassbar monotonen Monster-Missionen in exorbitanter Anzahl wurden abwechslungsreiche Sidequests. Aus einem nutzlosen Vergnügungspark wurde ein Minispiel-Paradies. Aber noch viel wichtiger: Aus nervigen Charakteren wurden überzeugende Begleiter! Serah durchlebte einen Reifeprozess, der ihr sehr gut steht und Noel ist ein sehr sympathischer Charakter, dessen emotionale Hintergrundstory gen Ende der Handlung den Höhepunkt des Spiels darstellt. Doch auch die Antagonisten wurden näher an die Seite des Spielers gebracht - sie sprühen förmlich vor Identität und Relevanz, sodass ihr nach dem zugegebenermaßen lahmen Einstieg allmählich richtig scharf auf die verdeckten Hintergründe werdet.

Doch das Spiel wurde nicht nur ausschließlich entwickelt um Dinge des Vorgängers besser zu machen. Es mussten auch Neuerungen her. Untouched blieb zum Glück das wohl am meisten überzeugende Kampfsystem der FF-Franchise, dessen Paradigmensystem das Gameplay der klassischen Rollenspiele neu definierte. Etwas Feintuning beim eigentlichen Wechseln ohne Spielfluss-störenden Einblendungen der Charaktere macht das Ganze noch runder und durch die Variable der neu integrierten Monster in der Party hat man dann doch noch seine vielleicht persönlich gewünschte Änderung. Die Monster richtig einzusetzen lautet hier die Devise und sobald man sich mühsam einen Überblick über die Vielfalt der Fähigkeiten einzelner Exemplare gemacht hat, kann man davon großen Nutzen ziehen. Gen Ende des Spiels werden eure gezähmten Begleiter sogar teilweise stärker als eure beiden Protagonisten zusammen aber gerade darin liegt der Reiz es so zentral zu nutzen. Mit dem Aufleveln ist es noch nicht getan - ihr könnt auch Fähigkeiten anderer Monster in euer Wunschexemplar übertragen und so ultimative, Rollen-spezifische Monster entstehen lassen, die perfekt zur jeweils notwendigen Kampfsituation angepasst werden können. Das Pokémon-Prinzip bietet auch in dieser Form Suchtpotenzial.

Doch FFXIII-2 macht bei weitem nicht alles richtig. 18 Monate Entwicklungsdauer - irgendwo muss ja der Haken stecken. Und der existiert tatsächlich: Die Story ist sehr kurz und dauert nur 6 Kapitel an, deren Länge in etwa denen des Vorgängers entspricht. Damit besitzt allein die Haupthandlung lediglich 50 Prozent vom Umfang was FFXIII zu bieten hatte. Diese kürzere Spielerfahrung ist aber aus mehreren Gründen positiv zu bewerten: Einerseits, weil sie abwechslungsreich gestaltet wurde und andererseits, weil dieses Mal der Spieler entscheiden kann was er als nächstes tun möchte. Während FFXIII den Spieler zwang entweder stehen zu bleiben oder von Start A weiter zu Ziel B zu laufen, könnt ihr nun zu jeder Zeit via Chronosphäre diverse Epochen der Gebiete aufsuchen und dort von NPCs unterschiedliche Sidequests annehmen oder einfach nur etwas farmen oder grinden. So wünscht man sich das in einem waschechten Rollenspiel. Die Story selbst bietet zwar nur wenige Höhepunkte aber diese sind es wert gespielt zu werden. Nur das Ende ist ziemlich dreist, weil es praktisch verdeutlicht, dass dieses Produkt unfertig auf den Markt geworfen wurde mit der Absicht weiteren Content via kostenpflichtigen Downloads anzubieten und das ist ein Punkt, den man als Endkunde als unakzeptabel einstufen muss. Es ist nicht der Fakt, dass es mindestens (!) weitere Story-Episoden - wenn nicht sogar ein XIII-3 - geben wird, es ist die Art und Weise wie man dabei mit den Kunden beim Ende des Spiels umgeht. Als Fan lässt man sich davon zwar nicht entmutigen aber ein kleiner Wermutstropfen ist das allemal, der bestimmte Ansprechgruppen mit Sicherheit verärgern wird. Technisch betrachtet wurde viel Recycling von vorhandenen Assets betrieben. Gebiete wurden in unterschiedlichen Zeitepochen sehr ähnlich strukturiert, was ich etwas schade finde, da das Potenzial nicht wirklich ausgeschöpft wurde. Und wenn ich von der PS3-Version spreche, dann muss ich hier die fehlende Option für eine Installation auf der Festplatte kritisieren. Das Spiel läuft zwar durchgängig in leicht besserer Framerate als auf der Xbox 360, doch leider gibt es immer wieder Framerate-Einbrüche, die vor allem beim Drehen der Kamera auf sich aufmerksam machen. Die neuen grafischen Effekte und Filter peppen das Gesamtbild zwar auf, doch an manchen Stellen kommt man nicht ganz an den optischen Standard von FFXIII heran und vor allem das Modell von Lightning wirkt einfach nur billig auch wenn man sie kaum im Spiel zu Gesicht bekommt.

Insgesamt habe ich das Spiel sehr genossen und die Post Game-Phase ist so spaßig und ausführlich, sodass ich noch immer voller Tatendrang experimentiere und dem perfekten Spielstand entgegenfiebere. Kein nerviges Grinding und dafür spaßige Herausforderungen ebnen diesen Weg und nicht nur deswegen, sondern auch wegen Mogry, Chocobos und Fanservice Deluxe fühlt sich FFXIII-2 an wie ein echtes Final Fantasy. So stellt man sich das vor. Insofern trotz wie gewohnter Meckerei auf hohem Niveau: Danke für die "Entschädigung" Square Enix.
  8,5 / 10
Leserwertung von Cly Wolf
[13-02-2012 1:11] 
Unlogische, weit hergeholte Story, die großteils über schlecht gemachte ingame Sequnzen erzählt wird. Nervige Charaktere, sowie das Zeitreisen über die Chronosphäre und insgesamt der schwächste Soundtrack der gesamten Reihe, machen das Spiel für mich zum Flop des Jahres 2012.

Das einzige Positive an dem Spiel, sind Noel und Caius als Bösewicht. Alles Andere ist meiner Meinung nach daneben gegangen.
  4 / 10

Regeln der Leserwertungen:
Leserwertungen sind dazu da, euer Fazit nach ausgiebigem Spielen eines Titels abzugeben. Eine Leserwertung-Wertung von 5 (gelb) entspricht einer neutralen Haltung: das Spiel ist Durchschnitt. Je stärker eure Wertung Richtung 10 (grün) wandert, desto größer war der Spaß, den ihr mit dem Titel hattet. Reicht es nicht einmal mehr zum Durchschnitt, wandert die Bewertung Richtung 1 (rot).
Jeder User ist dazu angehalten, ausgewogene Leserwertungen zu den Spielen abzugeben, welche er ausgiebig gespielt hat. Taktische Wertungen mit 1ern und 10ern o.ä. werden nicht toleriert und werden nach Ermessen durch die Mods gesperrt - was im wiederholten Fall zum Verlust des GU-Accounts führen kann.

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