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Beyond: Two Souls - Leserwertungen

 Leserwertungs-Überblick:
Leserwertungen vorhanden: 4
Maximale Punktzahl: 10
Minimale Punktzahl: 7.5
Leserwertungsschnitt: 8.7
8.7
 
 Über Leserwertungen
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Leserwertung von TheARchitect-
[21-12-2014 17:10] 
Vom spielerischen Erlebnis nicht ganz so gut wie Heavy Rain, dafür in vielen anderen Punkten nochmal besser.

Hauptunterschied ist dass die Handlung linear verläuft und sich lediglich am Ende verästelt, während es bei Heavy Rain unzählige Abzweigungen und Möglichkeiten gab wo sogar eine der Spielfiguren sterben konnten.
Auch fällt die Stimmung und Story deutlich weniger schwermütig und emotional aus als bei Heavy Rain, was allerdings nicht heissen soll dass Beyond es nicht schafft dass man nicht immer mal wieder einen dicken Kloss im Hals hat - ganz im Gegenteil.

Was Beyond aber finde ich besser macht als Heavy Rain ist die fantastische Inszenierung und die Story an sich. Jedes Kapitel ist spannend gemacht, hat eine eigene Thematik und fügt sich nach und nach perfekt in das grosse Ganze ein. Auch dadurch dass man nur Jody spielt und diese quasi ihr ganzes Leben begleitet ist die Bindung an den Charakter nochmals deutlich stärker ausgeprägt als bei Heavy Rain. 
Verstärkt wird dies nochmal durch die nicht-chronologische Erzählweise wo die Entwickler die Kapitel geschickt so aneinanderreihen dass man mitleidet oder durchgeschüttelt wird. Auf eine eher heitere Story wo Jody mal das Glück findet folgt etwas zutiefst tragisches etc.

Vom Gameplay her sollte man allerdings nicht zu viel erwarten - wie schon bei Heavy Rain beschränkt sich das darauf per störrischer Steuerung die Gegend zu erkunden, Gespräche zu führen und Quicktime-Events zu absolvieren.
Aber so ein Spiel spielt man ohnehin wegen der Story. Und die ist ausgesprochen spannend und dank der hervorragenden Schauspielerei der Hauptdarsteller auch fantastisch inszeniert (unbedingt auf englisch spielen - genial).
  8,5 / 10
Leserwertung von Rob Lucci
[27-04-2014 18:26] 
Habe es im Koop gespielt und es hat uns umgehauen! Im Vergleich zu Heavy Rain ein kleiner Rücktritt, aber ein super Spiel dennoch! Mich hat es total gepackt bis zum Ende! Klasse! 
  10 / 10
Leserwertung von thunderman2
[23-12-2013 18:08] 
Also das Spiel oder besser gesagt es handelt es sich um einen interaktiven Film wo man Mittendrin ist. Wie gesagt es ist kein klassisches Spiel wie man es sonst so kennt, es geht denselben Weg wie auch schon Heavy Rain ( Stammt ja vom selben Entwickler).

Man erlebt hier die Geschichte von Jodie, vom kleinen Kind bis zur Erwachsenen Frau und man muss sich dabei ständig mit anderen Leuten auseinandersetzen. Zu Story werde ich jetzt nicht viel schreiben, aber ich finde die Story könnte auch von Hollywood Stammen. Ein begabtes Mädchen, CIA, der Staat usw. Die Geschichte wird nicht Chronologisch erzählt, sondern Stück für stück. Die Atmosphäre ist eher dunkel und traurig und wird aufgrund der grandiosen Sprachausgabe hervorragend aufgefangen. Das Spiel ist sehr emotional. Die Musik sorgt für eine düstere, mystische Stimmung und passt meiner Meinung nach perfekt zum Spiel. Es ist alles dabei: traurige, spannende aber auch angsteinflößende Musikstücke, die an Situationen angepasst sind.



Die Steuerung ist im Vergleich zu Heavy Rain neu konzipiert wurden. Man geht weiterhin mit dem linken Stick und mit dem rechten sieht man sich um und kann Handlungen ausführen. Die Actionszenen sind in Quick-Time-Aktionen zu bewältigen. Schwierigkeitsgrad kann zwischen zwei Optionen gewählt werden. Beim leichten werden in den Quick-Time-Events, die Richtungen angezeigt, was einfacher ist, da man sich nicht auf die Bewegung konzentrieren muss. Beim Schwierigeren müssen die Bewegung alleine anhand der Bewegung ausgeführt werden und Aiden lässt sich frei steuern.

Grafisch habe ich eigentlich mehr erwartet, aber was die Entwickler hier abliefern ist dennoch wunderschön und wenn um Mimik und Gestik geht, ist das Spiel unschlagbar, bisher das beste was ich gesehen habe. Die Animationen wurden hervorragend umgesetzt und wirken fast realistisch und nich plastisch.

Dieses Spiel hat mich echt begeistert und es liefert eine hervorragende Geschichte, die durch das Mitwirken der Schauspieler absolut Filmreif wiedergegeben wird. Nur leider ist das Spiel doch recht schnell fertig. Ich habe hierfür nur ein Wochenende gebraucht. Aber es lohnt sich, das Spiel zu wiederholen.
  8,7 / 10
Leserwertung von Squall Leonhart
[16-12-2013 0:21] 
Habe das Spiel nun in den letzten 2 Tagen quasi am Stück durchgespielt und ich kann beide Seiten der Wertungen nachvollziehen. Ich finde es auch gut, dass es David Cage und seinem Team gelungen ist, ein Spiel zu erschaffen, welches man nicht sofort anhand der Metacritic Prozentzahl einschätzen kann. Es gibt Leute, die das Game absolut lieben, dann die, die es einfach nur in der Luft zerreisen wollen und dann noch welche, die es schlicht für gut, aber nicht außergewöhnlich befinden. Imo sieht man sowas viel zu selten. Wenn ich mich in eine der Gruppen einordnen müsste, wäre es wohl letztere. Deswegen vorweg schonmal, nein Beyond Two Souls reicht keineswegs an Heavy Rain herran und das hat mehrere Gründe.

In Heavy Rain hatte man ein klares Ziel vor Augen, man musste seinen Sohn retten, den Origami Killer finden und man hatte dabei nur wenige Tage. In Beyond gibt es kein wirkliches Ziel. Man begleitet Jody einfach in ihrem von Problemen geplagten Leben und spielt in nicht chronologischer Reihenfolge verschiedene Abschnitte davon. Der nicht lineare Handlungsverlauf und die springenden Szenen hätten mich dabei nicht so gestört ( zum Ende hin wird es etwas angenehmer), wenn es am Ende zu einem krassen WTF Moment gekommen wäre. Der blieb aber leider aus. Manche Szenen, wie z.B der Indianer Abschnitt kamen mir auch total unnötig vor. Ka wieso man sowas eingabut hat, es hatte ja quasi keinerlei Auswirkungen auf die Sory an sich. Wäre das Game eine Serie, hätte ich diese Szenen klar als Filler deklariert. Manch andere Szenen, von denen ich dachte sie seien wichtig wurden merkwürdigerweise später gar nicht mehr aufgegriffen.

Vielleicht hat mir bei Beyond auch noch ein wirklicher Gegenspieler ( stichwort Origami Killer) gefehlt. Man trifft zwar immer wieder auf Leute, die man am liebsten mit Aiden erwürgen würde, aber es kamen dadurch auch nie solche krassen Momente wie in Heavy Rain zustande ( z.B die Prüfungen von Ethan Mars ). Aber auch ansonsten gab es keine Entscheidungen, die mich wirklich gepackt hätten oder bei denen ich am liebsten das Spiel pausiert hätte um etwas länger darüber nachzudenken. Etwas, das z.B The Walking Dead 1A verstanden hat. Etwas gewundert ( und gestört) hat mich dann aber doch noch das Einführen dieser ganzen paranormalen Ereignisse mit infrawelt, Monstern und co. Ich glaube mir hätte das Spiel besser gefallen, wenn es lediglich um Jodie und ihren Begleiter Aiden gegangen wäre, ohne weitere Wesen oder Welten. Beyond hat mich also auch rein vom Setting und der Prämisse ( und damit meine ich nicht Aiden als Begleiter) nicht so angesprochen. Die Auflösung am Ende , dass Aiden der verstorbene Zwillingsbruder ist, war mir lustigerweise schon vor Beginn des Spiels klar bzw. hatte ich die starke Vermutung, dass Cage genau das bringen wird. Auch das Dawkins noch soetwas wie ein "dunkles" Geheimnis hat bzw. etwas irres an sich hat, war mir zu Beginn bereits klar, dafür habe ich leider schon zu viele Filme/Bücher/Games konsumiert.

Vom Gameplay her gab es auch mehrere Dinge die mich genervt haben, wie z.B, dass man nicht immer genau wusste, wo man hinlaufen muss bzw. was das Spiel von einem will. Bei den Quicktime events war es dasselbe, gerade wenn man die Richtung der Bewegung von Jodie frei bestimmen durfte, wurde ich doch relativ häufig von irgendetwas/irgendwem getroffen, obwohl ich

dachte, dass ich mich in die richtige Richtung bewegt habe. Die Steuerung von Aiden hingegen ist lediglich gewähnungssache. Mit der Zeit geht das ganz gut von der Hand. Nur die repetitiven Aktionen, die man mit ihm durchführen muss ( und bei denen immer die gleichen Minisequenzen kommen) nerven mit der Zeit.

Die feste Kamera hat mich hingegen kaum gestört, nur in Verbindung mit der trägen Steuerung, sprich, dass man vorgeschrieben bekommt, wie schnell man läuft, kann das einen schonmal die nerven kosten, wenn man auf die komplett falsche Seite des Gebiets gelaufen ist, von dem das Spiel will, dass du dort etwas erledigst. Die Präsentation war allerdings absolute Spitzenklasse und die Grafik ist mehr als beeindruckend. Ich hätte echt nicht gedacht, dass man solche Charaktermodelle, die auch noch so lebensecht wirken, noch auf der Ps3 sehen wird. Zwar gab es einiges Kantenflimmern, sowie pop ups und Framerateeinbrüche, aber so eine bombast Grafik findet man auf den aktuellen (alten) Konsolen doch nur ganz selten. Auch wenn ich nicht daran glaube, würde eine Ps4 Version mit 60 FPS, gescheitem AA und 1080p, dem Spiel wirklich nochmal richtig gut tun. Man merkt, dass das Spiel einfach zu viel für die Ps3 ist, auch das Laufwerk war teilweise extrem laut und die Ladezeiten zwischen den verschiedenen Erinnerungen waren doch sehr lange.

Jetzt habe ich schon so viel an dem Spiel kritisiert und man könnte meinen, mir hat es eigentlich gar nicht gefallen, dem ist aber nicht so. Auch wenn ich z.B Heavy Rain oder The Walking Dead, als die besseren Games im gleichen Genre betrachte, hat mir Beyond doch gut gefallen. Die Story hat einige schöne und emotionale Momente und die Charaktere, allen vorran natürlich Jodie sind gut geschrieben und gut zum einfühlen. Nichts absolut herausragendes, aber doch wirklich gut und fesselnd. Immerhin habe ich das Game ( Spielzeit ca. 8-10 Stunden) in einem Rutsch durchgespielt, dass passiert in den letzten Jahren auch nur noch wirklich selten.

Auch der Soundtrack hat überzeugt, wobei es mir vorkam, als ob es im Prinzip nur ein Thema gab, dass in veränderter Form immer wieder auftrat und ansonsten weniger hervorstach. Ich hätte gerne Normand Corbeils Beitrag dazu gehört, wirklich schade, dass er so früh gestroben ist.

Den Soundtrack zu Heavy Rain werde ich nie vergessen.

Alles in allem kann ich eigentlich nur jedem raten das Spiel zumindest mal auszuprobieren. Vielleicht gefällt es euch nicht, aber vielleicht wird es euch auch absolut überraschen. Keiner kann einschätzen, wie einem das Spiel gefallen wird, bevor man es nicht selbst gespielt hat und das beweisen die internationalen Wertungen derzeit mehr als deutlich. Es ist ein Spiel welches man absolut nicht objektiv bewerten kann und sollte, hier zählt lediglich der subjektive Geschmack.

Ach und ein großes Lob noch an die deutsche Lokalisierung. Die Sprecher sind durchweg gut bis 1A besetzt. Eine der besten deutschen Videospiellokalisierungen überhaupt!

Wenn ich Beyond: Two Souls letztendlich eine Wertung in Form einer Zahl geben müsste, wäre es wohl eine

  7,5 / 10

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