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Ace Combat: Assault Horizon (Xbox 360)

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 Spiel-Infos: Ace Combat: Assault Horizon (Xbox 360)
Ace Combat: Assault Horizon Boxart Name: Ace Combat: Assault Horizon (Xbox 360) (PAL)
Entwickler: Namco
Publisher: Namco Bandai Partners
Erhältlich seit: 27. Januar 2012
Genre: Action
Spieler: 1-16
Features:
keine

Dieser Test basiert auf der Xbox 360-Version. Kleinere Abweichungen im Vergleich zur entsprechenden PlayStation 3-Fassung sind deshalb nicht völlig ausgeschlossen.
     
Unter den Luftkampfspielen zählt die Ace Combat-Serie seit PlayStation 2-Zeiten zu den bekanntesten Genre-Vertretern. Doch der letzte große Teil ist inzwischen ganze vier Jahre her. Während die Ace Combat-Piloten also eine Pause genossen haben, sind am Luftkampfhimmel andere Vertreter erschienen, allen voran Tom Clancy’s H.A.W.X., das am ehesten als direkter Konkurrent angesehen werden kann. Mit Ace Combat: Assault Horizion melden sich nun die Japaner von Namco Bandai zurück und das auf spektakuläre Weise.
 
Überschall-Dogfights
Wenn ihr schon einmal ein Luftkampfspiel gespielt habt, wird euch der übliche Ablauf sicherlich vertraut sein. Über den Wolken sucht ihr dank Zielmarkierung nach eurem nächsten Feind, hängt euch hinter das Triebwerk, wartet bis die Raketen durch optische und akustische Zeichen deutlich aufgeschaltet werden und drückt einen Knopf. Kaboom! Vielleicht sind noch ein, zwei mehrere Raketen nötig, aber im Grunde funktioniert dieses Prinzip eben seit dem ersten Ace Combat. Wer hier von einem stagnierenden Genre spricht, ist nahe an der Wahrheit.

Wohl auch deshalb haben sich die Entwickler von Ace Combat: Assault Horizon einiges einfallen lassen, um frischen Wind aus den Turbinen düsen zu lassen. So etwa der neue Dogfight-Modus (DFM). Standard-Gegner besiegt ihr nach dem bekannten Schema des Aufschalten der Raketen und Abdrücken. Unter den feindlichen Piloten befinden sich nun aber auch entsprechend markierte Eliteflieger, bei denen diese Taktik nicht viel weiterhilft. Stattdessen kommt der DFM zum Einsatz. Befindet ihr euch nahe genug an einem Gegner, erscheint ein grüner Kreis um diesen, der das Zeichen gibt, dass ihr in den DFM wechseln könnt. Also schnell die beiden Schultertasten betätigt und schon hängt sich euer Flieger automatisch hinter sein Ziel und rast halbautomatisch hinter diesem her. Währenddessen müsst ihr das Fadenkreuz für eine kurze Zeit lang auf das Ziel halten. Gelingt euch dies, jagt ihr eine Rakete hinterher, die oft, aber nicht immer, ihr Ziel trifft. Durch diese automatische Verfolgung ergeben sich mehrere Neuheiten. Ihr jagt eurem Ziel mit Hochgeschwindigkeit hinterher und fühlt euch fast wie bei einem Tunnelblick. Jeder Treffer am Feind wird deutlich in Szene gesetzt. Die Wrackteile und Feuerfunken sausen nur so an euch vorbei. Während der Verfolgung vollführen eure Gegner nicht selten zudem spektakuläre Flugmanöver und düsen nur knapp über den Boden vorbei oder durch enge Schluchten hindurch. Wer jedoch nicht aufpasst, dem kann es passieren, dass ihr während dem DFM selber in die Schussbahn gelangt, denn es gibt Gegenmanöver, die vor allem von besonders starken Gegnern ausgeführt werden. Plötzlich wird aus dem Jäger der Gejagte und umgekehrt. Auch die halbautomatische Verfolgung hilft nicht immer, denn eure Gegner versuchen alles, um aus eurem Radius herauszukommen.
 Autor:
Stefan Böhne
Testbericht
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Leserwertung:
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