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Ape Escape

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 Spiel-Infos: Ape Escape
Ape Escape Boxart Name: Ape Escape (PAL)
Entwickler: Sony Computer Entertainment Japan
Publisher: Sony Computer Entertainment Japan
Erhältlich seit: 17. Juni 2011
Genre: Party
Spieler: 1-2
Features:

Die Affen sind los! Mit Ape Escape geht es auf Affenjagd und nur ihr könnt Specter, den Boss der Affenbande, stoppen. Der Titel feiert seine Premiere auf der PlayStation 3 und setzt einen Move-Controller voraus. Wir haben für euch das Fangnetz geschwungen. Ob wir vom Affen gelaust wurden, erfahrt ihr in unserem Test!

Die ganze Affenbande brüllt
Während euch bei den alten Titeln der Ape Escape-Reihe frei begehbare Levelabschnitte präsentiert wurden, in denen die fiesen Biester aufgespürt und eingefangen werden mussten, bietet euch der neueste Ableger weitaus weniger Freiraum. Ape Escape für die PlayStation 3 setzt den Move-Controller voraus und läuft komplett auf Schienen. Aus der Ego-Perspektive werdet ihr automatisch durch die Welt geleitet und schießt mit der Schleuder auf gegnerische UFOs, Affen die an Ballons durch die Gegend schwirren oder Bananen, die eure Lebensanzeige auffüllen und ordentlich Punkte für die Online-Rangliste bringen. Die Affen selbst müsst ihr im neusten Ableger letztlich gar nicht mehr selbst aufspüren - vielmehr kommen sie euch fast alle freiwillig vor die Nase gesprungen. Sobald ihr die Affen nämlich mit dem Fangnetz einsammeln müsst, bleibt die Kamera stehen und ihr könnt lediglich ein Stück nach rechts / links schauen. Die wilden Affen laufen irgendwann direkt auf euch zu und müssen durch eine gut getimte und schnelle Schwungbewegung mit dem Move-Controller eingefangen werden. Erst wenn alle Affen aus dem „Standbild“ im Netz zappeln, setzt sich euer automatisierter Weg auf Schienen fort.


Das einfache und simple Spielprinzip macht zwar für kurze Zeit Spaß, doch insgesamt bekommt der Spieler einfach zu wenig Abwechslung geboten. Zwar haben manche Affen besondere Fähigkeiten und müssen beispielsweise erst mit der Schleuder dazu gebracht werden auf euch zuzustürmen, doch auch wenn die Affen zahlreicher auf dem Bildschirm erscheinen - schwieriger oder anspruchsvoller wird Ape Escape dadurch leider nicht. So dient eure Lebensanzeige quasi nur zur Visualisierung der gesammelten Bananen, denn sollte es einem dieser Affen gelingen euch ein paar Bananen zu stibitzen, erlangt ihr diese durch einen gezielten Schuss mit der Schleuder sofort zurück. Auch Bossgegner am Ende der einzelnen Level sind einfach zu erledigen, sodass der Titel letztlich vor allem für die jüngere Zielgruppe geeignet ist. Nach wenigen Stunden ist der Einspieler-Part dann auch beendet und bietet kaum Wiederspielwert. Lediglich Highscore-Jäger, die ihre Position auf der Online-Rangliste verbessern möchten, werden den einen oder anderen Abschnitt möglicherweise noch einmal bestreiten.
 Autor:
Joshua Hampf
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
9.1