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Assassin´s Creed: Brotherhood (Xbox 360)

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 Spiel-Infos: Assassin´s Creed: Brotherhood (Xbox 360)
Assassin´s Creed: Brotherhood Boxart Name: Assassin´s Creed: Brotherhood (Xbox 360) (PAL)
Entwickler: Ubisoft Montreal
Publisher: Ubisoft
Erhältlich seit: 18. November 2010
Genre: Adventure - Action Adventure
Spieler: 1, Multi: 6-8
Features:
keine

Dieser Test basiert auf der Xbox 360-Version. Kleinere Abweichungen im Vergleich zur entsprechenden PlayStation 3-Fassung sind deshalb nicht völlig ausgeschlossen.



Ubisoft-Mitarbeitern zufolge darf sich das Spiel nur aufgrund des gleichen Schauplatzes, dem Italien der Renaissance, nicht Assassin’s Creed 3 nennen. Soweit die offizielle Darstellung, weshalb der neueste Ableger den Namenszusatz Brotherhood verpasst bekommen hat. Doch bei solchen Geschichten stellt sich natürlich stets die Frage ob die Benennung nicht doch andere Gründe hat und man sich möglicherweise für einen unfertigen Teil, ein Assassin’s Creed 2,5, schämt?

Kommt man als Assassine jemals zur Ruhe?
Die Story des Spiels schließt direkt an das Ende des zweiten Teils an, man sollte diesen also schon gespielt haben, auch wenn es am Anfang des Spiels eine kleine Rückblende gibt. Ihr seid immer noch Desmond Miles und im Animus in Erinnerungen eurer Ahnen auf der Suche nach Hinweisen auf die Edensplitter. In der Geschichte, die sich im Animus abspielt, hat Ezio Auditore da Firenze dem Papst und Anführer der Borgia, Rodrigo Borgia, die Stirn geboten. So konnte er die Edensplitter zusammenführen und die Nachricht der alten Götter erhalten. Obwohl die sprechenden Wesen ihn verwirrten wurde Ezio eines klar: Der Edenapfel ist sehr wertvoll muss um alles in der Welt beschützt werden. Dennoch möchte er sich nun erst einmal angenehmeren Dingen zuwenden, vertraut den Edenapfel seinem Onkel Mario an und kehrt in die Auditore-Villa nach Monteriggioni zurück. Doch die Freude währt nicht lange. Cesare Borgia, der Sohn des Papstes, greift die Villa frontal mit neuartigen Kanonen an und lässt die Stadt niederbrennen. Die im Schlaf überraschten Assassinen haben keine Chance. Mario wird getötet, der Edenapfel geraubt, die Villa vollständig zerstört und Ezio schwer verwundet. Zudem verliert er seine Ausrüstung. Doch anstatt aufzugeben brennt Ezio nun nach Rache und reist nach Rom um die Borgia zu vernichten.
Spielerisch alles beim Alten?
Assassin‘s Creed: Brotherhood spielt sich fast genauso wie der Vorgänger, zu Beginn könnte man meinen, man spiele einen weiteren DLC für den zweiten Teil. Ihr sprintet immer noch über Dächer italienischer Renaissancestädte, erledigt eure Ziele aus dem Hinterhalt und sorgt für Aufruhr unter der Zivilbevölkerung. Auch die Kämpfe laufen immer noch nach dem gleichen Schema ab und enden meist in einem Massengemetzel, auch wenn man den Eindruck hat alles wäre einen Tick schneller. Selbst beim Klettern ist alles wie gehabt, es gibt keine neuen Moves und auch immer noch leichte Kameraprobleme beim Absprung nach hinten. Dennoch blieb gameplaytechnisch nicht alles komplett beim Alten. Zum einen gibt es einige neue Waffen, wie die Armbrust, zum anderen verhalten sich viele Wachen durch das zunehmende Aufkommen von Schusswaffen etwas anders. Desweiteren wurde der Kampf zu Pferd stärker mit ins Spiel einbezogen und euer Moveset beim Reiten erweitert, so dass ihr auch vom Pferd auf Balken springen könnt.
 Autor:
Frank Ziegler
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
8.6