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Babel Rising (Xbox 360)

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 Spiel-Infos: Babel Rising (Xbox 360)
PlayStation Network - Babel Rising Boxart Name: Babel Rising (Xbox 360) (PAL)
Entwickler: Mando Productions
Publisher: Ubisoft
Erhältlich seit: 13. Juni 2012
Genre: Adventure - Action Adventure
Spieler: 1-2
Features:
7,99 Euro, Move optional

Dieser Test basiert auf der Xbox 360-Version. Kleinere Abweichungen im Vergleich zur entsprechenden PlayStation 3-Fassung sind deshalb nicht völlig ausgeschlossen.

      
Mit Orcs Must Die oder Pflanzen vs. Zombies hat Xbox Live Arcade bereits einige hochkarätige Vertreter der sogenannten Tower Defense spendiert bekommen. Eigentlich am PC beheimatet, nistete sich das Genre alsbald auch auf der Konsole ein. Ubisoft schickt sich nun an, das Spielprinzip dieser Titel einfach umzukehren. In Babel Rising wird also praktisch keine Basis verteidigt - nein - es wird versucht zu verhindern, dass überhaupt eine entsteht.
Biblische Voraussetzungen...
Unter grober Bezugnahme auf die biblische Überlieferung vom Turmbau zu Babel strickt Ubisoft das Grundkonzept des Spiels. Gegeben ist das Fundament des Turms und jede Menge arbeitswütiger Hilfskräfte. Ihr selbst schlüpft in die Rolle von Gott und müsst nun die Babylonier daran hindern, den Turm zu errichten. Entweder via Gamepad oder Kinect-Gestensteuerung (in der PS3-Version auch mit Move-Unterstützung) setzt ihr dabei bis zu vier verschiedene Elemente ein, von denen allerdings vor jeder Spielrunde nur zwei ausgesucht werden dürfen. Wahlweise mit Feuer, Erde, Luft oder Wasser wird das heranstürmende Fußvolk verbrannt, erschlagen, ertränkt oder im wahrsten Sinne des Wortes vom Winde verweht. Dabei verfügt jede Power über zwei verschiedene Ausprägungen, jedes Element lässt sich dabei noch mal als verheerender Flächenzauber anwenden. Außerdem laden sich im Hintergrund diverse Naturkatastrophen auf, die im Handumdrehen den kompletten Bildschirm von Feinden säubern. In Form von Feuerwellen, Tornados oder Steinschlägen lassen sich somit gleich eine ganze Horde Babylonier ausschalten, falls diese mal zu weit vorstoßen.
 
... mit unchristlichen Folgen.
Leider tun sie das so gut wie niemals. Zwar müssen sich die Zauber nach mehrmaliger Verwendung immer wieder aufladen, eine echte Gefahr für den Spieler entsteht in der 15 Missionen umfassenden Kampagne allerdings nie. Zu ungefährlich sind die Gegner, zu hoch der zu errichtende Turm und zu geringfügig die Variation der Gegnertypen. Um diese abzuzählen, benötigt man nicht einmal die obligatorische eine Hand. Während sich sonstige Tower-Defense-Spiele dafür auszeichnen, dass sie vor allem in fortgeschrittenen Spielverlauf nicht mehr ohne eine gescheite Strategie zu bewältigen sind, tut man bei Babel Rising stets dasselbe. Klar, das Spiel lässt einem die Wahl, welche Elementartechniken man mit in die Runde nimmt, prinzipiell ist es aber beinahe wurscht, wie man die immergleichen Gegner mit den immergleichen Techniken einen nach dem anderen aus dem Bild klickt. Da es aber Gegner gibt, die gegen bestimmte Elemente immun sind und nur mit einem bestimmten anderen Element auszuschalten sind, gibt es zwei Optionen als Folge eurer Element-Entscheidung vor dem Spiel: Langeweile oder Frustration. Langeweile als Folge der richtigen Entscheidung und Frustration, wenn man gerade die Technik nicht zur Hand hat, die dazu benötigt wird, einen Großteil der so genannten Priester auszuschalten. Das Spiel wird somit entweder zu leicht oder unmöglich schaffbar.
 Autor:
Thomas Steuer
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