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Battlefield: Bad Company 2

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Bereits während der Kampagne bekommt der Spieler manchmal die Gelegenheit weitläufige Gebiete zu durchqueren und sich gleichzeitig die Hilfe von Fahrzeugen zu  Nutze zumachen - sei es nun ein PKW, Buggy oder Jet-Ski. Dieses Element sorgt während der Kampagne für Abwechslung beim Gameplay, was das Spiel im Singleplayer auch nötig hat. Die Kampagne an sich dreht sich eigentlich nur um eine zentrale Frage - nämlich der Suche nach der geheimen Waffe. Abseits von diesem monotonen Hintergrund gibt es nur ab und zu personelle Bezüge zu dem eigenen Soldaten und witzige Unterhaltungen sind auch eher Mangelware. Die Zwischensequenzen an sich sind sehr kurz gehalten und meist wenig aussagekräftig. Enttäuschend ist vor allem das wirklich erbärmliche Ende der Kampagne. Vor allem die Letzte der ingesamt 13 Missionen ist erschreckend einfach gestaltet und sehr, sehr kurz gehalten. Das einzig Gute an der genauso kurzen Endsequenz ist die Aussicht auf Battlefield: Bad Company 3, doch mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Das soll es nun auch mit der Meckerei über den Singleplayer gewesen sein und nun wenden wir uns dem eigentlichen Hauptaugenmerk von Bad Company 2 zu - dem Multiplayer!
 
Von VIP-Status, Veteranen und Auszeichnungen
Am Multiplayer-Modus von Bad Company 2 gibt es eigentlich kaum etwas auszusetzen. Wenn man etwas kritisieren möchte, dann die lediglich vier verschiedenen Spiel-Modi. Diese sind Rush, Eroberung, Squad Rush und Squad Deathmatch. Dabei ist der Rush-Modus das zentrale Element. Das hierbei angreifende Team muss die Kommunikationsanlagen zerstören, während die Verteidiger genau dies vereiteln sollen. Ein Schlüsselement beim Szenario zwischen Erfolg und Misserfolg spielen hierbei die sogenannten Respawn-Tickets. Sind diese beim angreifenden Team noch nicht aufgebraucht, geht das Spiel weiter. Durch dieses Element wird viel Wert auf Skill gelegt, da man natürlich versuchen sollte nicht so oft das Zeitliche zu segnen, wenngleich Sanitäter aus dem Team einen eventuell wiederbeleben können. Die Verteidiger können allerdings so oft ins Gras beißen wie sie möchten. Sobald alle Respawn-Möglichkeiten der Angreifer aufgebraucht wurden, gewinnt das Verteidiger-Team. Bei dem Modus Eroberung handelt es sich um einen typischen Battlefield-Modus. Dabei geht es um das Erobern von Flaggen auf der Karte, die je nach Verteilung die Punktestände der Teams beeinflusst. Je mehr Flaggen im Besitz sind, desto schneller verliert das gegnerische Team an Punkten. Squad Rush ist praktisch der Multiplayer von Rush. Hier kämpfen zwei Teams á vier Mitgliedern um die Kommunikationsanlage. Squad Deathmatch ist aufgrund der bereits erläuterten Modi selbsterklärend. Bis zu vier Teams kämpfen gegeneinander um Punkte.



Arsenal der Weltmächte
Battlefield: Bad Company 2 bietet ein unglaublich großes Arsenal. Doch bevor wir uns den Waffen an sich widmen, seien die vier verschiedenen Klassen erwähnt. Der Spieler kann als Recon Soldat, Sanitäter, Aussault und Engineer in die Schlacht ziehen. Je nach Klasse variieren natürlich die zur Verfügung stehenden Waffen. Der Recon besitzt zum Beispiel ein Scharfschützengewehr, kleidet sich bevorzugt in einen Busch-Umhang und spielt gerne mit C4-Sprengstoff. Ein Sanitäter kann natürlich wie der Name schon verrät Teammitglieder heilen und reanimieren. Dafür hat er nur ein leichtes MG zur Verteidigung. Der Assault hat Sturmgewehre inklusive Granatwerfer und kann Munitionskisten verteilen. Ein Engineer ist mit einer Panzerfaust ausgestattet und kann zudem beschädigte Fahrzeuge reparieren. Durch die Klassen wird natürlich die Strategie in den Vordergrund gestellt. Anfänger werden zu Beginn lange Zeit Probleme haben sich an das Kampfverhalten der anderen Spieler anzupassen. Der Einstieg ist trotz Erklärungshilfen der Spielmodi extrem schwer, zumal die Kampagne im Vergleich deutlich einfacher zu bewältigen ist.
 Autor:
Dominic Ruthardt
Testbericht
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Leserwertung:
9.4