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Ben 10 Ultimate Alien: Cosmic Destruction

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 Spiel-Infos: Ben 10 Ultimate Alien: Cosmic Destruction
Ben 10 Ultimate Alien - Cosmic Destruction Boxart Name: Ben 10 Ultimate Alien: Cosmic Destruction (PAL)
Entwickler: D3 Publisher
Publisher: Namco Bandai Partners
Erhältlich seit: 10. Juni 2011
Genre: Adventure - Action Adventure
Spieler: 1
Features:
keine
Jede junge Generation hat seine Samstagmorgen-Helden und für die jetzige ist es die erfolgreiche Zeichentrickserie Ben 10. Drei Serienauskopplungen und neun Staffeln kann die Action-Serie um den jungen Superhelden Ben verbuchen. Der neueste Teil der Serie Ben 10: Ultimate Alien wird seit diesem Jahr im deutschen Fernsehen ausgestrahlt und zieht neben einem Dutzend Merchandise-Artikeln natürlich wieder eine Videospieladaption mit sich. Sehen wir, ob das Spiel der Serie gerecht werden kann und den Spieler in eine Welt von mächtigen Aliens, spannenden Kämpfen und unendlich vielen Möglichkeiten entführen kann?

Was bisher geschah
Die Serie Ben 10: Ultimate Alien dreht sich um den inzwischen 16-jährigen Teenager Ben, welcher nach der Zerstörung der Omnitrix auf die stärkere Ultimatrix zurückgreifen kann. Mit dessen Hilfe kann er sich nicht nur in alle bisherigen plus sieben neue Alienformen verwandeln, ihm stehen zusätzlich stärkere und mächtigere Versionen seiner bisherigen Aliens zur Verfügung, die Ultimateformen. Weiterhin an seiner Seite kämpfen seine magisch begabte Schwester Gwen, ihr Großvater Max, sein inzwischen geläuterter Erzfeind Kevin und der 10-jährige Jimmy. Dank letzterem kennt nun die ganze Welt Bens Geheimnis, was ihm ungewollt zu einem Superstar macht. Das Spiel Ben 10 Ultimate Alien: Cosmic Destruction baut auf dieser aktuellen Situation auf, erzählt aber seine eigene Geschichte: Ein kosmischer Sturm bewegt sich Richtung Erde und droht unseren Planeten zu zerstören. Die einzige Hoffnung sind fünf Galvin-Artefakte, welche in jeweils einem Tempeln in Tokio, Paris, dem Amazonas, China und Rom aufbewahrt werden. Allerdings versuchen böse Mächte Ben und seine Freunde bei ihrer Rettungsaktion aufzuhalten.

Eine sehr große Schwäche des Spiels ist leider genau diese Geschichte und ihre Erzählung. Das Spiel vergisst einem irgendwelche Einzelheiten zu erzählen. Ohne Vorkenntnisse beginnt das Spiel mit einem großen Fragezeichen, erst recht wer nicht viel über die Welt und Charakter der Zeichentrickserie weiß. Die Aufgabe eines Lizenzspiels soll es aber sein, das Gefühl der Serie einzufangen und seinen jetzigen und zukünftigen Fans Spaß zu verkaufen. Stattdessen wirkt alles, als wäre man gerade in eine Episode der Serie eingestiegen, welche sich bereits in der letzten Hälfte der Folge befindet. Ein Grund für die meisten weiter zu zappen.

Das gehört in ein Museum
Auf dem Weg zur Rettung der Erde blickt ihr Ben über die Schulter, während er die verschiedenen Orte erforscht. Diese bieten, wie für antike Tempel typisch, knifflige Rätsel und gefährliche Fallen. Um erfolgreich voranzukommen, müssen die verfügbaren elf Alienformen clever eingesetzt werden. Einige Formen erlauben höhere Sprünge, das Zerstören oder Bewegen von Objekten und andere spezielle Aktionen. Ben kann sich jederzeit in alle Aliens verwandeln, allerdings können nur vier gleichzeitig auf eine Schnellauswahl gesetzt werden. Alle anderen müssen über ein sehr langsames Menü in die Auswahl eingewechselt werden.
 Autor:
Björn Apel
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
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