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Call of Duty: Black Ops (Xbox 360)

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 Spiel-Infos: Call of Duty: Black Ops (Xbox 360)
Call of Duty: Black Ops Boxart Name: Call of Duty: Black Ops (Xbox 360) (PAL)
Entwickler: Treyarch Invention
Publisher: Activision
Erhältlich seit: 09. November 2010
Genre: Shooter - Ego Shooter / FPS
Spieler: 1-4; Koop: 2-4; Online: 2-18
Features:
HDTV 720p/1080i/1080p; Dolby Digital

Dieser Test basiert auf der Xbox 360-Version. Kleinere Abweichungen im Vergleich zur entsprechenden PlayStation 3-Fassung sind deshalb nicht völlig ausgeschlossen.



Nicht einmal ein Jahr hat es gedauert bis nach Modern Warfare 2 der nächste Call of Duty-Teil das Licht der Welt erblickt. Doch die Zeit kam dem treuen Fan der Serie sicherlich länger als gewohnt vor, nachdem Activision bekannt gab, dass erneut Treyarch für Call of Duty: Black Ops verantwortlich sein wird, nachdem Infinity Ward das Meisterwerk Modern Warfare 2 entwickelte. Seit dieser Bekanntgabe wurde viel diskutiert: Ausschlachtung? Qualitätsverlust? Mitnichten! Wir haben uns Call of Duty: Black Ops ausführlich angeschaut und können euch vorweg beruhigen: Call of Duty: Black Ops hinterlässt einen grandiosen Eindruck. Warum erfahrt ihr in den folgenden Abschnitten ...
 
Kino? Bleibt zu Hause!
Schon im Hauptmenü merkt man Call of Duty: Black Ops an, dass es der Titel in sich hat. Dort startet nämlich schon eure Kampagne. Klickt ihr auf neues Spiel geht es in der gleichen Situation los. Gefesselt an einen Stuhl werdet ihr von einem unbekannten Mann befragt, doch der gequälte Elitesoldat Alex Mason scheint sich an nichts mehr zu erinnern. Nach und nach werden ihm Informationen mitgeteilt und er fragt sich selbst ständig wie es sein kann, dass er alles mögliche Details falsch im Kopf hat. Um sein Gedächtnis aufzufrischen werden die einzelnen Kapitel der Kampagne in Rückblenden erzählt, um Mason vor die Augen zu führen was passiert ist, sodass er sich an eine wichtige Information erinnert. Den Startcode einer Geheimwaffe namens "Nova 6". Das klingt nicht nur alles sehr konfus, sondern ist es auch. Zusammen mit den verwirrenden Zwischensequenzen braucht man eine Zeit lang bis man überhaupt einmal versteht, was da genau vor sich geht. Erst gegen Ende der Kampagne könnt ihr die einzelnen Puzzlestücke zusammenstecken.
Ego-Shooter, -Driver, -Flyer
Im Verlauf der bombastisch inszenierten Kampagne reist ihr dank der leichten Fortbewegung in Form von Gedankensprüngen aus dem Elektrostuhl direkt in die betroffenen Gebiete. Dies wird von Treyarch sehr gut genutzt und so findet ihr euch in den unterschiedlichsten Gegenden der Welt wieder. Sei es das Uralgebirge, Kuba oder Vietnam. Die Vielfalt an verschiedenen Orten ist aber nur ein Beispiel für die große Abwechslung während der Kampagne. Während ihr euch euren Weg durch die verschiedenen Gedankengänge bahnt, benutzt ihr nicht nur eure Füße, um euch fortzubewegen. Etwas an Bad Company 2 angelehnt geht es auch per Helikopter, Düsenjet und Motorrad ordentlich zur Sache. Der Einsatz der Ego-Perspektive ist hierbei sehr gut gelungen, sodass eine authentische Perspektive entsteht und ihr wahrhaftig mitten im Gefecht seid. Die Kampagne fesselt einen so sehr, dass man schnell vergisst, wie die Zeit vergeht. Zusammen mit euren meist recht nutzlosen und im Weg stehenden Begleitern erlebt ihr die unterschiedlichsten Kampfsituationen bis ihr nach rund acht Stunden leider auch schon durch seid. Doch diese Zeit hat es in sich.
 Autor:
Dominic Ruthardt
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
9.5