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Call of Juarez: The Cartel (Xbox 360)

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 Spiel-Infos: Call of Juarez: The Cartel (Xbox 360)
Call of Juarez: The Cartel Boxart Name: Call of Juarez: The Cartel (Xbox 360) (PAL)
Entwickler: Techland
Publisher: Ubisoft
Erhältlich seit: 21. Juli 2011
Genre: Shooter
Spieler: 1-12
Features:
keine

Dieser Test basiert auf der Xbox 360-Version. Kleinere Abweichungen im Vergleich zur entsprechenden PlayStation 3-Fassung sind deshalb nicht völlig ausgeschlossen.
   
Wo früher Cowboys und Gesetzlose über trockene, staubige Straßen ritten und die unbarmherzige Natur der größte Feind war, stolziert heute die Generation Paris Hilton vorbei an Edelboutiquen. Der Wilde Westen ist Geschichte, geschlagen von asphaltierten Straßen und Großstädten wie Los Angeles. Oder etwa doch nicht? Ubisoft will in Zusammenarbeit mit Entwickler Techland beweisen, dass der Westen der Vereinigten Staaten noch immer so erbarmungslos und gefährlich ist wie früher. Die Call of Juarez-Franchise muss zu diesem Zweck herhalten und wird rundum erneuert in das Jahr 2011 verfrachtet und hört auf den Namen Call of Juarez: The Cartel. Ob das Karl May-Gefühl gekonnt übertragen wurde?
 
Willkommen im modernen Wilden Westen
Die Mafia und diverse Drogenkartelle haben Viehdiebe als Staatsfeind abgelöst und halten die Gesetzeshüter in der Stadt der Engel auf Trab. Um eine besonders gefährliche Drogenbande auszuschalten, stellt die US-Regierung einen Elitetrupp aus ihren besten Organisationen zusammen. Zum einen Ben McCall vom LAPD, ebenso gefährlich wie vernarbt und immer mit einem taffen Spruch auf den Lippen. Die Zweite im Bunde ist die FBI-Agentin Kim Evans. Dank ihrer familiären Kontakte zur Unterwelt eignet sie sich perfekt für den Einsatz – nicht nur wegen ihrer optischen Qualitäten. Zuletzt wäre da noch Eddie Guerra von der Drogenfahndung, der sich kaum von seinen Feinden zu unterscheiden scheint. Mit diesem eindimensionalen Trio, welches so ziemlich jedes Klischee erfüllt, das man sich vorstellen kann, geht es in Los Angeles und an der mexikanischen Grenze auf Gangsterjagd.

Wie man sich vielleicht schon ausmalen kann, ist die Story von Call of Juarez: The Cartel nicht besonders spektakulär oder gar spannend. Wer auf einen gewissen B-Movie-Charme steht, wird jedoch nicht enttäuscht werden. Um zu verstehen, wieso man gerade tut was man eben tut, empfehlen wir, den zahlreichen Zwischensequenzen genau zu lauschen, denn ansonsten ist das Story-Konstrukt nur schwer verständlich – was nicht zuletzt an der schwachen Übersetzung liegt.

Ein schneller Finger am Abzug ist Pflicht
Die ersten Spielminuten vermitteln es sofort: Mit einem Western hat dieses Spiel kaum etwas gemeinsam. Man muss sich zu Beginn eine der drei oben beschriebenen Spielfiguren auswählen und die Kampagne starten. Spielerisch wechseln sich diese lediglich in der Waffenauswahl ab, doch da sich die meisten Waffen kaum voneinander unterscheiden, ist die Charakterwahl relativ belanglos.
 Autor:
Robert Stotzem
Testbericht
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Leserwertung:
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