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Castlevania: Harmony of Despair

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 Spiel-Infos: Castlevania: Harmony of Despair
PlayStation Network - Castlevania: Harmony of Despair Boxart Name: Castlevania: Harmony of Despair (PAL)
Entwickler: Konami
Publisher: Konami
Erhältlich seit: 12. Oktober 2011
Genre: Adventure - Action Adventure
Spieler: 1-6
Features:
keine
Während Xbox 360-Spieler sich bereits seit gut einem Jahr durch die düsteren Level von Castlevania: Harmony of Despair kämpfen müssen, schauten PlayStation 3-Besitzer bislang in die Röhre. Doch inzwischen hat die Exklusivität ein Ende und auch PlayStation 3-Besitzer können sich nun auf Monsterjagd gegen abscheuliche Kreaturen behaupten und knifflige Rätsel lösen. Ein ganz besonderes Augenmerk wird hierbei auch auf das Mehrspielererlebnis gelegt, bei dem sich bis zu sechs Spieler auf einmal gegen die Fürsten der Finsternis behaupten müssen. Wie das Mehrspielerabenteuer denn letztendlich gelungen ist, das erfahrt ihr hier bei uns, im GU-Test!
 
Über Storydefizite und Forscherdrang
Castlevania: Harmony of Despair erinnert auf den ersten Blick sofort an die älteren 2D-Wurzeln der Serie. In bekannter Seitenansicht steuert ihr einen von sieben verschiedenen Charakteren, die sich je in Hauptangriffswaffe sowie Fähigkeiten unterscheiden und ein jeweils anderes Spielgefühl bieten. Während ihr nun also entweder Soma Cruz, Alucard, Jonathan Morris, Yoko Belnades, Charlotte Aulin, Shanoa oder Julius Belmont durch eines der sieben Level führt, darf man allerdings mit keiner großartigen Hintergrundgeschichte rechnen - auf diese wurde nämlich komplett verzichtet. Ohne richtiges Tutorial wird man auch sofort ins Spielgeschehen geworfen, womit wohl gerade Anfänger erstmal große Probleme haben werden. Denn auch Harmony of Despair ist sicherlich alles andere als einfach. Wer im übrigen mit dem eh schon knackigen Schwierigkeitsgrad noch nicht bedient ist, der kann sich auch durchaus noch dem Hard-Mode widmen. Sobald dann allerdings erste Schwierigkeiten überwunden sind und man sich ein wenig eingewöhnt hat, geht die Steuerung angenehm locker von der Hand und funktioniert äußerst präzise. Zu Beginn wird auch erstmal die gesamte Karte in Großansicht gezeigt und somit auch sofort der Bossgegner, dessen Niederlage zum erfolgreichen Absolvieren eines Abschnittes erforderlich ist. Dadurch, dass man bereits von Anfang an die gesamte Karte überblicken kann, fällt natürlich auch der Drang des Entdecken und Erforschen fast vollständig weg. Klar, gibt es auch hier hin und wieder noch die ein oder andere versteckte Wand, in der ein besonderes Item auffindbar ist, doch halten sich derartige Geheimverstecke eher in Grenzen. Schade! Da allerdings auf Dauer die "Gesamtansicht" zum Spielen doch recht anstrengend ist, wurden insgesamt drei verschiedene Zoom-Stufen integriert.

 Autor:
Barbara Bleier
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
-