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Catherine

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 Spiel-Infos: Catherine
Catherine Boxart Name: Catherine (PAL)
Entwickler: Atlus
Publisher: Atlus
Erhältlich seit: 10. Februar 2012
Genre: Genre-Mix
Spieler: 1-2
Features:
keine
Wenn ihr schon einmal vom neusten Spiel der Persona 4-Macher gehört habt, dann wohl im Zusammenhang mit medienwirksamer Freizügigkeit im Anime-Stil, die viel Platz für Interpretation lässt. Doch die Fassade täuscht, denn hinter Catherine steckt ein durchaus komplex gestaltetes Beziehungsdrama, welches zudem noch mit kniffligen Puzzleeinlagen für gehörig Kopfzerbrechen sorgt. Wie also schafft Entwickler Atlus den Sprung von kitschiger Teenie-Klamotte zu einem erwachsenen Drama in mehreren Akten?
 
Mitten im Leben
Ihr übernehmt die Rolle des Durchschnittstypen Vincent Brook, der gerne mit seinen Kumpels in der Bar abhängt und seit Jahren eine Beziehung mit seiner Freundin Katherine (mit "K") führt. Genau diese Beziehung steht auf der Kippe, macht die holde Maid doch zahlreiche Andeutungen bezüglich Hochzeitswünsche und einem neuen Schritt in der etwas eingefahrenen Beziehung. Blöd nur, dass Vincent eines Morgens nach einer durchzechten Nacht in seinem Apartment aufwacht und sich an nichts mehr erinnern kann. Der Schock verstärkt sich, als sich plötzlich neben ihm eine kurvige, blonde Schönheit räkelt, mit der Vincent ohne Frage seine Freundin betrogen hat. Der Name der nackten Versuchung ist Catherine (mit "C").

Die beiden Frauen könnten dabei nicht unterschiedlicher sein. Während Katherine eher die zugeknüpfte, konservative Seite darstellt, die scheinbar auf ein bald eintreffendes Familienleben aus ist, setzt Catherine voll auf ihren Charme und ihr freizügiges Leben, dem keine Grenzen gesetzt zu sein scheinen. Für wen sich Vincent am Ende entscheidet, liegt bei Euch. Doch die Geschichte weiß mit so manchen überraschenden Wendungen zu punkten und lässt euch nicht selten an euren Entscheidungen zweifeln.
 
Der Turmbau zu Babel
Neben seiner Beziehungskriese hat Vincent aber ein weitaus größeres Problem. In den Nachrichten machen derzeit eine Reihe von mysteriösen Todesfällen die Runde, bei denen reihenweise Männer über Nacht ihr Leben verlieren. Alle diese Männer scheinen eine Gemeinsamkeit zu haben: Sie haben ihre Frauen betrogen. Wenn sich Vincent nun jeden Abend Schlafen legt, erwacht er plötzlich in einem mehr als schockierenden Albtraum. Nacht um Nacht muss Vincent eine Reihe von Puzzle-Aufgaben lösen, deren Ziel darin besteht, die Spitze einer Wand aus Blöcken zu erreichen. Das mag einfach klingen, entpuppt sich aber schnell als durchaus forderndes Unterfangen. Wenn ihr nicht schnell genug die Spitze erreicht, müsst ihr damit rechnen in den Abgrund zu fallen, denn mit der Zeit zerbröckeln die unteren Ebenen der Mauer.
 Autor:
Stefan Böhne
Testbericht
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Leserwertung:
8.2