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Catherine

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Bei der Musik und den Sprechern gibt sich Atlus ebenfalls keine Blöße. Musikalisch erwartet euch ein gelungener Mix aus melancholischen Stücken, die ergänzt werden durch Werke wie Beethovens "Ode an die Freude" oder Chopins "Revolutionsetüde". Die englischen Sprecher legen ebenfalls eine sehr gute Leistung ab und die dazu deutschen Untertitel sind größtenteils passend.

FAZIT
Catherine ist ein gelungener Genremix, der wesentlich mehr zu bieten hat, als die freizügigen Artworks es vermuten lassen. Überhaupt deutet Catherine maximal an und setzt stattdessen auf eine erwachsene Geschichte, geplagt mit zahlreichen Gewissensbissen eurerseits. Die Kombination aus Puzzlespiel und Beziehungsspielchen kann sich sehen lassen und begeistert bis zum Schluss und darüber hinaus. Gleichzeitig solltet ihr euch aber auch auf ein durchaus forderndes Spiel einlassen, das euch schon auf dem normalen Schwierigkeitsgrad zur Verzweiflung bringen kann. Hier helfen aber immerhin die drei Schwierigkeitsgrade ein wenig. Wer auf den tollen Animestil steht und auch sonst etwas für japanische Spielkonzepte übrig hat, der sollte sich Catherine nicht entgehen lassen, handelt es sich doch um eines der innovativsten Spielkonzepte der letzten Jahre, die von einem japanischen Studio stammen. Wir haben bis zum Schluss mitgefiebert und bei den Puzzles gehörig gegrübelt, weshalb wir bestimmt noch das eine oder andere Mal Catherine einlegen werden, um ein anderes Ende zu genießen. Mit Blöcken, Charme und dem Animestil hat Catherine unsere Herzen gewonnen.

Daher für Einzelspieler sehr gut und im Mehrspielermodus gut.
 Autor:
Stefan Böhne
Testbericht
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Leserwertung:
8.2