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DanceStar Party

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 Spiel-Infos: DanceStar Party
DanceStar Party Boxart Name: DanceStar Party (PAL)
Entwickler: Sony Computer Entertainment Europe
Publisher: Sony Computer Entertainment Europe (SCEE)
Erhältlich seit: 21. Oktober 2011
Genre: Musik & Rythmus
Spieler: 1-20
Features:
Move-Unterstützung, SingStar Mikrophone
Musikspiele waren wohl noch nie so beliebt wie in dieser Konsolengeneration. Insbesondere Tanzspiele freuen sich anhaltender Beliebtheit und so ist es kaum verwunderlich, dass beispielsweise Ubisoft auf Nintendos Wii mit der Just Dance-Reihe einen Erfolg nach dem anderen feiert. Sony hat diesen Trend unter anderem auch aufgrund von Hardwarebegrenzungen verschlafen. Nun, da Move schon einige Zeit in den Läden liegt, will man scheinbar an SingStar-Erfolge anknüpfen und präsentiert DanceStar.
 
Aus SingStar wird DanceStar (und umgekehrt)
Das Spielprinzip dürfte mittlerweile jedem mehr oder weniger bekannt sein: Auf dem Bildschirm tanzt euch die Silhouette einer Figur etwas vor und ihr müsst versuchen, den Moves möglichst fehlerfrei zu folgen und bekommt dafür Punkte. Das ist eigentlich schon alles und es funktioniert dank Move auch ohne Probleme. Man sagt nicht umsonst, dass das einfachste Spielprinzip oftmals den meisten Spaß bringt. Diese alte Gamer-Weisheit gilt auch hier. Dank verschiedener Schwierigkeitsgrade sollten ungeübte wie auch geübte Tänzer gleichermaßen auf ihre Kosten kommen. Hier tut sich dann auch schon ein erster Unterschied zu SingStar Dance, welches vom gleichen Entwicklerteam stammt, auf: „Einfach“ bedeutet im vorliegenden Spiel auch einfach. Neulinge finden ohne große Probleme in das Spiel, dank leichter Choreographien und einer Vorschau auf anstehende Tanzschritte. Bei SingStar Dance gab es keine Vorschau und viel zu komplexe Tänze, so dass Anfänger keine Chance hatten. Dies war damals einer der Hauptkritikpunkte und ist wohl auch der Grund, warum man mit DanceStar eine neue Franchise geschaffen hat, statt SingStar Dance weiter auszubauen. Das Tanzen steht nun vollständig im Mittelpunkt! Obgleich es auch möglich ist, die verschiedenen Lieder zu singen. Interessant dabei: Dazu bedarf es nicht der SingStar-Mikros. Das in der Kamera eingebaute Mikro oder ein einfaches Headset reichen schon aus. Macht euch aber keine großen Illusionen: So wie in Sachen Tanzen DanceStar die bessere Wahl ist, so führt in Sachen Gesang kein Weg an SingStar vorbei. Der Karaoke-Modus kann nicht separat vom Tanzen gespielt werden, es gibt keine Anzeige für die Tonhöhe und statt zwei Zeilen Text wird nur eine eingeblendet. Gerade von den SingStar-Machern hätte man hier mehr erwartet. Aber wahrscheinlich wollte man dem eigenen Produkt keine Konkurrenz machen.
http://playstation3.gaming-universe.de/screens/test_dancestar_party01.jpg
Everybody’s gonna dance
Die Spielmodi in DanceStar sind logischerweise alle aufs Tanzen ausgerichtet. Egal, ob ihr alleine tanzt oder zu zweit (dann natürlich mit zweitem Move-Controller). Den Zusatz „Party“ trägt das Spiel übrigens nicht ohne Grund. Auch wenn man für Solo-Spieler einiges bietet, so macht das Spiel in geselliger Runde (im Partymodus mit bis zu 20 Spielern!) einfach am meisten Spaß. Egal ob ihr nun zu zweit gleichzeitig vor dem Bildschirm tanzt oder abwechselnd. Besonders interessant ist die Möglichkeit, eine eigene Choreographie aufzunehmen, um diese dann von euren Freunden nachtanzen zu lassen. Das funktioniert erstaunlich gut und sorgt für zahlreiche Lacher. Für Einzelspieler hat man sich zudem ein Trainingsprogramm ausgedacht, in dem ihr spezielle Abschnitte eines Songs üben könnt. Eine Funktion, die man bei SingStar übrigens seit Jahren schmerzlich vermisst. Um Einzelspieler darüber hinaus an das Spiel zu binden, bietet man zudem eine Art Fitnessprogramm an. Dazu gebt ihr euer Gewicht in das Profil ein und tanzt dann mehrere Lieder nacheinander während ihr angezeigt bekommt, wie viele Kalorien ihr dabei verbraucht. Ein netter Gag, mehr aber auch nicht.
 Autor:
Matthias Hellenthal
Testbericht
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Screenshots:
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