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Das Testament des Sherlock Holmes (Xbox 360)

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 Spiel-Infos: Das Testament des Sherlock Holmes (Xbox 360)
Testament des Sherlock Holmes Boxart Name: Das Testament des Sherlock Holmes (Xbox 360) (PAL)
Entwickler: TBA
Publisher: Focus Home Interactive
Erhältlich seit: 21. September 2012
Genre: Adventure
Spieler: 1
Features:
keine

Dieser Test basiert auf der Xbox 360-Version. Kleinere Abweichungen im Vergleich zur entsprechenden PlayStation 3-Fassung sind deshalb nicht völlig ausgeschlossen.

   
Sherlock Holmes, der wohl bekannteste Meisterdetektiv Englands, hat in den vergangenen Jahren einen echten Popularitätsschub erlebt. Zwar sind die Bücher zeitlose Klassiker, doch die moderne Verfilmung, sowie die erstklassige TV-Serie von BBC haben den Schnüffler definitiv noch ein wenig mehr in der Licht der Öffentlichkeit gerückt. So verwundert es nicht, dass auch Videospielumsetzungen des Stoffs immer wieder die Konsolen dieser Welt beglücken. Die aktuellste Umsetzung, Das Testament des Sherlock Holmes, ist jüngst erschienen und so haben wir es uns natürlich nicht nehmen lassen, das Spiel einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. In den nachfolgenden Zeilen gehen wir also der Frage nach, ob Das Testament des Sherlock Holmes ein packendes Adventure, oder doch eher ein alter (Jagd-) Hut ist.

Kindliche Neugierde
Zu Beginn von Das Testament des Sherlock Holmes beobachten wir drei Kinder dabei, wie sie einen Dachboden erkunden und auf diesem herumtoben. Dabei fällt einem Kind ein altes Buch in die Hände, das von niemand geringerem, als dem bekannten Partner Holmes’, Dr. Watson, verfasst wurde. Die Kinder können das Buch natürlich nicht einfach liegen lassen, sondern stürzen sich gleich in die spannende Geschichte, die dieses Buch zu erzählen weiß. Und mit den Kindern stürzen auch wir uns in das London längst vergangener Jahre und erforschen an der Seite Holmes’ und Watsons die Hintergründe mehrerer Kriminalfälle.
http://xbox360.gaming-universe.de/screens/review_das_testament_des_sherlock_holmes-bild3.jpg
Die Geschichte wird in Echtzeit-Zwischensequenzen erzählt und ist natürlich alles andere als unwichtig für die Spielerfahrung – schließlich handelt es sich bei Das Testament des Sherlock Holmes trotz vieler Modernisierungen im wesentlichen um ein ganz klassisches Adventure. Spannend ist bei der Geschichte vor allem, dass Sherlock Holmes selbst schnell unter Verdacht gerät und man als Spieler durchaus selbst in Zweifeln geraten kann, ob der Detektiv, den man hier gerade durch den Schauplatz eines Kriminalgeschehens lenkt, ganz sauber ist. Die bekannt radikalen Methoden Sherlocks verschärfen dies nur noch.

Wer stiehlt die Kette?
Der erste Kriminalfall, um den Holmes sich kümmert, ist ein recht simpler Fall, der im Wesentlichen als Tutorial dient. Eine wertvolle Halskette ist verschwunden und Sherlock Holmes wird beauftragt, den Diebstahl zu untersuchen. Der kurze Fall stellt für Holmes natürlich kein Hindernis dar und schnell ist die Halskette wieder an dem gewohnten Ort. Doch am nächsten Morgen überrascht die unangenehme Nachricht, dass kurz nachdem Sherlock Holmes die Halskette wiedergefunden hat, diese durch eine Attrappe ausgetauscht wurde. Die Frage, die sich die lokale Presse hier stellt, erscheint zunächst abstrus: Hat Holmes vielleicht die Kette unbemerkt ausgetauscht?
 Autor:
Sebastian Küpper
Testbericht
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