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Destiny (One)

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 Spiel-Infos: Destiny (One)
Destiny Boxart Name: Destiny (One) (PAL)
Entwickler: Bungie Studios
Publisher: Activision Blizzard
Erhältlich seit: 09. September 2014
Genre: Shooter - Ego Shooter / FPS
Spieler: 1 - 12
Features:
Internet erforderlich

Dieser Test basiert auf der Xbox One-Version von Destiny. Kleinere Abweichungen im Vergleich zu anderen Konsolen-Fassungen sind deshalb nicht völlig ausgeschlossen. 

Die schwierigste, aber wohl auch spannendste Frage für jeden kreativen Geist lautet: Was kommt als nächstes? Man möchte sich selbst der Herausforderung stellen, das Vorangegangene zu übertreffen und wird daher gleich zu Beginn des Prozesses mit einer Hürde konfrontiert. Diese kann leicht zu überqueren sein, oder, wie im Fall von Bungie, eine astronomische Höhe besitzen. Denn in diesem Fall heißt das Hindernis Halo. Also, "Was kommt nach Halo?" Mit Destiny setzen die Entwickler aus Washington zum Sprung an. Wie die Landung geglückt ist, will ich im folgenden Review des Ego-Shooters feststellen.

Vertraute Umgebung
Auf den ersten Blick verlässt man sich mit Destiny auf vorhandene Stärken. Das Science Fiction-Setting hat man nicht hinter sich gelassen, auch wenn diesmal nicht der Master Chief der große Held ist, sondern eine außerirdische Kugel, die der Erde um das Jahr 2014 herum einen Besuch abgestattet hat. Liebevoll als Reisender bezeichnet, versorgte sie die Menschheit über viele Jahre mit revolutionären Technologien und dem nötigen Wissen um unser Sonnensystem zu kolonialisieren. Doch eine mysteriöse Dunkelheit und ihre bewaffneten Schergen sind ihr durch das All gefolgt und haben den Expansionsdrang der Menschen zunichte gemacht. Isoliert leben die letzten Überlebenden in einer Stadt, über welcher ein verstummter und entkräfteter Reisende ruht, der nur diesen einen Ort vor den Angreifern schützen kann. Das Ende unserer Spezies steht quasi vor der Tür. Doch noch gibt es Hoffnung. In einem letzten Akt hat der Reisende die Geister erschaffen. Taschengroße AI-Kumpanen, welche die verlassene Erde nach potentiellen Kandidaten für das Hüter-Programm absuchen. Diese sind mit den passenden Fähigkeiten ausgestattet, um sich der Bedrohung anzunehmen.
Wie es der Zufall will werdet auch ihr von den Toten zurückgeholt und rekrutiert. Eure Aufgabe: Die Dunkelheit zurückdrängen und die Galaxie zurückerobern. Ihr übernehmt eine überwiegend stumme und identitätslose Spielfigur. Schließlich sollt ihr in diese Hülle schlüpfen und selbst zur Legende werden. So lautet der Plan zumindest in der Theorie. In der Praxis bietet Bungie euch zunächst die Möglichkeit, aus einer von drei Rassen zu wählen. Entweder ihr spielt ganz klassisch als Mensch, oder ihr schlüpft in die Haut eines Awoken. Diese humanoiden Aliens heben sich vor allem über ihre leuchtenden Augen von uns ab. Alternativ werdet ihr zu einem der metallenen Exo. Die Unterschiede sind allerdings rein kosmetischer Natur. Nachdem ihr in einem etwas optionsarmen Editor den letzten Schliff verpasst habt, müsst ihr aus einer von drei Klassen wählen. Diese wirken sich auf das Gameplay aus, wobei die Unterschiede auch nicht übermäßig groß sind. Bemerkbar macht sich die Wahl in erster Linie in der Art des Superangriffs, der Granaten und Sprungfähigkeit. Zur Auswahl stehen Jäger, Titan oder Warlock, die jeweils im Lauf des Spiels noch eine Subklasse erhalten.
 Autor:
Robert Stotzem
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
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