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Diablo III

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 Spiel-Infos: Diablo III
Diablo III Boxart Name: Diablo III (PAL)
Entwickler: Blizzard Entertainment
Publisher: Activision Blizzard
Erhältlich seit: 03. September 2013
Genre: Action
Spieler: 1-4
Features:
keine
Als im Februar diesen Jahres Chris Metzen von Blizzard auf dem PlayStation 4-Event in New York das PC-Spiel Diablo 3 für die beiden Sony-Heimkonsolen ankündigte, war der Unmut der Fans groß. So sahen sich manche Spieler als „Beta-Tester für die PlayStation 4“ und kritisierten in den offiziellen Foren manche Design-Entscheidung als Kniefall vor den Konsolenversion. Jetzt sind einige Monate vergangen und PS3 und Xbox 360-Spieler dürfen endlich selber Jagd auf die obersten Übel-Sanktuarios machen. Und wir stürzten uns für euch in die tiefsten Abgründe der Hölle, um euch einen ausführlichen Test für Kenner und Neulinge des Franchises zu liefern!
 
Aus den Tiefen der Hölle...
...kommen die Untoten, die über die Stadt Neu-Tristram herfallen. Ein gigantischer Komet ist in eine Kapelle nahe der Befestigungsmauern gestürzt und hat einen tiefen Krater in die Erdkruste gerissen. Als unbekannter Held ist es nun eure Aufgabe, die Vorkommnisse zu untersuchen, das Böse in seine Schranken zu weisen und dabei allmählich dem Fürsten der Finsternis immer näher zu kommen. Der Plot von Diablo 3 ist ein Sammelsurium aus Fantasyelementen wie sie jedem Spieler, der sich für das Genre interessiert, schon einmal begegnet sein dürften. Doch so innovativ wie die Story ist, so relevant für das Spiel ist sie letztendlich. Ähnlich wie in der Souls-Reihe oder Dragons Dogma steht hier nämlich das Gameplay im Vordergrund. Herausragend sind lediglich die spärlichen cineastischen Zwischensequenzen, bei denen Blizzard eindrucksvoll unter Beweis stellt, dass sie auch im Animationsfilmbereich zu den Großen gehören würden – wie das bereits auf den Spike Video Game Awards 2011 veröffentlichte Intro des Spiels zeigt.


Diablo 3 ist ein Hack 'n' Slay mit starken Rollenspielelementen. Ihr steuert eine von fünf Klassen, die sich mehr oder weniger stark im Gameplay unterscheiden – so sind Dämonenjäger, Zauberer und Hexendoktor eher Fernkämpfer und der Barbar und Mönch überwiegend für den Nahkampf gerüstet. Allerdings stellt das Spiel, anders als in den meisten Rollenspielen, nicht die Entwicklung eines Helden ins Zentrum. Ein Charaktereditor beispielsweise fehlt vollkommen, neben der Klasse kann man sich lediglich noch für Geschlecht und Namen seines Recken entscheiden. Zwar erhaltet ihr mit jedem Level-Anstieg ein eindrucksvolles Portfolio an aktiven, die auf sechs Schnelltasten gelegt werden können, und passiven Fähigkeiten, doch die Statuswerte der einzelnen Klassen erhöhen sich immer gleichmäßig, vollkommen egal wie ihr spielt. Kern des Spiels sind daher die unterschiedlichen Items, die ihr entweder zufallsbasiert aus den Schlachten mit den Gegnern, durch das Erfüllen einer Quest, einen Händler oder einen Schmied erhaltet. Letzteren könnt ihr für Gold und Ressourcen aufleveln, um noch viel seltenere Gegenstände zu erhalten. Je rarer ein Item ist, desto höher steht die Chance, dass es eure Werte - wie beispielsweise den Schaden, den ihr zufügt, oder die Geschwindigkeit eurer Angriffe - dementsprechend gut verbessert.
 Autor:
Sascha P. Ritter
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
9.0