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Disgaea D2: A Brighter Darkness

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 Spiel-Infos: Disgaea D2: A Brighter Darkness
Disgaea D2: A Brighter Darkness Boxart Name: Disgaea D2: A Brighter Darkness (PAL)
Entwickler: Nippon Ichi Software
Publisher: NIS America
Erhältlich seit: 27. September 2013
Genre: Rollenspiel - Taktik
Spieler: 1
Features:
keine
Zehn verdammte Jahre ist es her, seit Disgaea: Hour of Darkness erschienen ist und man uns endlich einen Nachfolger spendiert hat. Gerade der Vorgänger konnte durch seinen besonderen Humor und schrille Charaktere punkten, ganz abgesehen vom erstklassigen Taktik-Gameplay. Doch nun ist endlich, endlich der Nachfolger erschienen. Deshalb sind wir nun auf den Thron geklettert und haben uns als Dämonenkönig versucht. Und jetzt dazu diesen Test verfasst – und den habt ihr jetzt gefälligst zu lesen! Warum? Weil's ein Befehl vom Overlord persönlich ist! 
 
Der Overlord ist tot, lang lebe der Overlord!
Der Overlord King Kriechevskoy hat abgedankt. Für seinen einzigen Sohn, den aufmüpfigen Laharl ist es daher selbstverständlich, dass kein anderer als er es auch nur wagen dürfte seinen Platz einzunehmen. Gleichzeitig ist er bei den anderen Dämonen der Netherworld alles andere als beliebt., kaum jemand könnte Laharl als oberstes Übel der Netherworld akzeptieren -  er ist ja schließlich noch ein Kind. Viele wollen sich ihm entgegenstellen, da sie der Meinung sind, dass sie den deutlich besseren Herrscher abgeben würden. Und so muss sich der frischgebackene Dämonenkönig mit Engeln, berühmten Pop-Idolen und massig Anhängern seines alten Herrn herumschlagen. Und auf einmal wird auch noch die gesamte Netherworld mit widerwärtigen Blümchen überwuchert. Das kann doch nur eine Invasion aus Celestia, dem Land der Engel, sein. Oder? 
Dabei ist Disgaea Dimension 2 ein strategisches Rollenspiel, wie es im Buche steht. Laharl herrscht über ein Heer aus bis zu über einhundert verschiedenen Mitstreitern von denen bis zu zehn auf einmal auf dem Schlachtfeld wüten können. Jede Einheit levelt dabei völlig unabhängig von den anderen auf, je nachdem wie siegreich sie sich in der Schlacht geschlagen hat. Dabei sein ist aber nicht alles – lediglich das Besiegen feindlicher Monster gibt Erfahrungspunkte, selbst die bloße Kampfbeteiligung reicht nicht, es muss der finale Schlag sein. Einfach einen Charakter in die Ecke stellen und zusehen lassen, wie die Verbündeten sich alleine durchschlagen, reicht also demnach erst recht nicht aus. Ebenfalls kann jeder einzelne frei ausgerüstet werden und hat dabei genau so viele Slots zur Verfügung wie die Storycharaktere. Das Kampfsystem, der Kern des Ganzen, ähnelt dabei ein wenig einem Fire Emblem oder Advance Wars. In einer 2,5D-Welt, die in viele kleine Quadrate unterteilt ist, schickt man seine Einheiten kreuz und quer über die recht übersichtlichen Areale, abhängig vom jeweiligen Bewegungsradius. Auch normale sowie Spezial-Angriffe erklären sich durch den jeweiligen Aktionsradius sowie die dabei verbrauchten SP nahezu von selbst. So simpel die Grundlagen dabei aber auch sind, so komplex und tiefgründig wird das ganze, wenn man unter die Oberfläche blickt.
 Autor:
Barbara Bleier
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
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