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Doom 3: BFG Edition

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 Spiel-Infos: Doom 3: BFG Edition
Doom 3 BFG Edition Boxart Name: Doom 3: BFG Edition (PAL)
Entwickler: id Software
Publisher: Bethesda Softworks
Erhältlich seit: 19. Oktober 2012
Genre: Shooter - Ego Shooter / FPS
Spieler: 1 (offline), 2-4 (online)
Features:
3D-Unterstützung, Doom und Doom 2 enthalten
Vor acht Jahren hatten Shooter Fans wirklich jeglichen Grund zum Feiern. Sowohl Far Cry, als auch Half Life 2 und Doom 3 fesselten 2004 unzählige Spieler an den Bildschirm. Nun, Jahre später, hat sich Bethesda zum achten Geburtstag vom bislang neusten Teil des beliebten Doom-Franchises etwas ganz besonderes ausgedacht: in einem rundum-sorglos Paket für Neueinsteiger und alte Doom-Hasen erschien kürzlich unter dem Titel Doom 3: BFG Edition eine aufpolierte Neuauflage der Klassiker. Ob der Titel mit Würde gealtert ist oder wir inzwischen schon die Spinnweben vom Mars-Shooter kratzen müssen, haben wir für euch herausgefunden.
 
Hell breaks loose
Doom 3 beginnt zunächst sehr ruhig. Als namenloser Marine-Rekrut seid ihr gerade auf dem Mars angekommen, bereit euren neuen Posten anzutreten. Als Wache auf einer Forschungsstation der Union Aerospace Corperation. Was zunächst wie ein angenehmer, ruhiger Job erscheint, entpuppt sich jedoch schnell als die reinste Tortur. Sofort wird man  zum Oberbefehlshaber geschickt und, ohne dass man euch überhaupt gestattet euch in der neuen Basis zurechtzufinden und eure Sachen auszupacken, werdet ihr schon auf euren allerersten Auftrag geschickt: zum wiederholten Male ist ein Wissenschaftler von der Station verschwunden und eure Aufgabe ist es nun ihn zu finden und wieder zurückzubringen. Gesagt, getan - während man sich durch die ersten düsteren Gänge schlängelt und beginnt den Planeten zu erkunden, erreicht man schon alsbald sein Ziel. Scheinbar verrückt geworden faselt der Forscher zunächst ziemlich wirres Zeug über Experimente und unausweichlichen Gefahren. Dann: ein Erdbeben, verschiedenste Teufelssymbole leuchten auf, der Wissenschaftler verliert sein letztes bisschen an Verstand völlig und fällt euch an. Einen Kopfschuss später könnt ihr das weitere Grauen über einen Monitor verfolgen - unzählige Kreaturen, die aussehen als wären sie direkt dem Höllenschlund selbst entsprungen, fallen über das Sicherheitspersonal her und verwandeln diese ebenso in die grauenerregenden Ungetüme. Und auch über Funk werden lediglich markerschütternde Schreie übertragen. Es scheint so, als würde die Hölle selbst über den namenlosen Helden hereinbrechen. Er allein gegen das gesamte Chaos.

Wenn das Spiel über eure Bildschirme flimmert, darf man definitiv keinen modernen Shooter erwarten. Besonders spielerisch ist Doom 3 ein Ballerspiel der ganz alten Schule. Abgesehen von ein paar Schalterdrückereien sucht man vergeblich nach Rätseln, braucht man auch nicht. Der Titel konzentriert sich bewusst darauf, dass ihr einfach nur möglichst viele Kugeln in die entstellten Körper der dämonischen Wesen jagen sollt. Deckungssystem? Eine genaue Zielfunktion? Oder gar eine Autoheilfunktion? Der dritte Teil des Doom-Franchises bietet nichts davon, ganz Oldschool gibt es nur euch, eure Knarre und die ganzen Viecher, denen ihr schnellstmöglich das Hirn wegblasen solltet.
 Autor:
Barbara Bleier
Testbericht
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Leserwertung:
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