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Dynasty Warriors: Gundam Reborn

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 Spiel-Infos: Dynasty Warriors: Gundam Reborn
Dynasty Warriors: Gundam Reborn Boxart Name: Dynasty Warriors: Gundam Reborn (PAL)
Entwickler: Tecmo
Publisher: Tecmo Koei Games
Erhältlich seit: 27. Juni 2014
Genre: Action - Mech
Spieler: 1-2
Features:
keine
Die Dynasty Warriors Serie zehrt seit jeher von einer Formel: Prügele dich mit spektakulären Moves durch riesige Massen von Gegnern! Und dann nochmal! Und nochmal! Und nochmal! Trotz dieses immer gleichen Spielprinzips löst die Reihe eine  gewisse Faszination aus und erfreut sich, vor allem im Heimatland, großer Beliebtheit. So ist es kein Wunder, dass bereits zahlreiche Nachfolger erschienen sind und das Spielprinzip auch auf jede Menge andere Marken wie One Piece, The Legend of Zelda oder eben auch auf das Gundam-Universum adaptiert wurde. Mit Dynasty Warriors: Gundam Reborn erscheint nun ein halbes Jahr nach der Veröffentlichung in Japan auch bei uns der vierte Teil der Dynasty Warriors Gundam-Reihe von Tecmo Koei. Lohnt sich die Klopperei mit den menschengesteuerten Kampfmaschinen in ihrer neuesten Ausgabe oder ist es doch eher ein Fall für die Alteisen-Tonne?
 
Viel Umfang, aber wenig Inhalt?
In den sechs Storylines der Kampagne spielt man jeweils die Geschehnisse aus den verschiedenen, bis zu 30 Jahre alten, Gundam-Serien nach, welche hier vorwiegend durch original Standbilder aus dem Anime, sowie einigen actionreichen 3D-animierten Zwischensequenzen erzählt werden. Wem die Marke bisher völlig fremd geblieben ist, wird sich allerdings etwas schwer tun, den Abläufen der Geschichten und ihren Charakteren zu folgen. Aufgeteilt in verschiedene Kapitel, hat jeder dieser Story-Stränge mehrere Stunden Robo-Action zu bieten. Vor jeder Mission hat man die Möglichkeit seinen Mobile-Suit auszuwählen und bei Bedarf zu verbessern. Die Anpassungsmöglichkeiten bleiben zwar überschaubar, in Anbetracht der über 120 freispielbaren Mechs sind sie aber eine nette Dreingabe. Die nötige Ressourcen und Punkte zum Upgraden werden dabei während der Schlachten erspielt. Und genau dort erkennt man, dass sich an dem grundlegenden Dynasty-Warriors Spielprinzip auch diesmal so gar nichts geändert hat.
Ihr findet euch zu Beginn einer jeden Mission in einem Areal wieder, welches in mehrere Sektoren aufgeteilt ist. Eure Aufgabe besteht jeweils darin, diese Sektoren von sämtlichen Feinden zu befreien bzw. deren Anführer ausfindig zu machen und zu besiegen. Das bisschen Handlung, das einem währenddessen erzählt wird, lenkt nicht nur vom eigentlichen Geschehen ab, sondern ist auch aufgrund der ausschließlich japanischen Sprachausgabe und englischen Texte schwer zu verfolgen. In gewohnten Massenschlachten gegen hunderte und tausende von gleich aussehenden Gegnern, schnetzelt ihr euch mit eurem Mech durch die Level. Wer anspruchsvolle Kämpfe sucht, ist hier Fehl am Platz, denn selbst auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad liegt der IQ der Gegner wohl irgendwo zwischen einem Toastbrot und nicht existent. Immerhin bekommt ihr hier etwas nettes für die Augen geboten und die stylischen Kombos, die ihr mit wenigen Tasteneingaben bewirken könnt, motivieren zum weiterspielen - zumindest für eine Weile. Denn trotz der sehr großen Auswahl an Mobile-Suits, spielen diese sich im Grund alle sehr ähnlich und unterscheiden sich zumeist nur in ihrem 'Burst Modus', einer Art Spezialmodus, die dem Charakter für eine Zeit lang einem Power-Schub verleiht. Besonders enttäuschend sind hierbei die Kämpfe in der Luft bzw. im Weltall, die bis auf den Tapetenwechsel den Bodenkämpfen absolut gleichen. Statt dynamisch in der Luft herumfliegen zu können, bewegt man sich stets wie auf Schienen und kann lediglich in der Horizontale zum nächsten, unsichtbaren Boden wechseln.
 Autor:
Christoph Jäger
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
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