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Dynasty Warriors: Strikeforce

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 Spiel-Infos: Dynasty Warriors: Strikeforce
Dynasty Warriors: Strikeforce Boxart Name: Dynasty Warriors: Strikeforce (PAL)
Entwickler: Koei Omega Force
Publisher: Koei
Erhältlich seit: 19. Februar 2010
Genre: Rollenspiel - Action-RPG
Spieler: 1
Features:

Shin Sangokumusou Multi Raid. So lautet der japanische Titel von Dynasty Warriors: Strikeforce. Klingt stark nach Dragon Ball und Son Goku, aber davon ist das Spiel weit entfernt. Ursprünglich wurde das Rollenspiel für die PlayStation Portable veröffentlicht und nun schob Koei mit dem Entwicklerteam Omega Force eine Konsolen-Version für PlayStation 3 und Xbox 360 hinterher. Im Westen erhält die Serie weitaus weniger Aufmerksamkeit als in Japan und daher werde ich euch zunächst einmal etwas über die Grundprinzipien von Dynasty Warriors: Strikeforce erzählen.

Der Start ins Abenteuer
Dynasty Warriors erhält ständig neue Genre-Beschreibungen und das nicht einmal unbegründet. Einerseits ist es ein Rollenspiel mit den typischen Elementen wie Statuswerten, Level-Prinzpien, Ausrüstungsgegenständen, etc. Auf der anderen Seite stehen extrem viele Hack & Slay Elemente im Raum, die weitaus mehr in Richtung Action gehen. Die Gegner tauchen ständig wieder auf und letztendlich hat man es trivial ausgedrückt nur mit einem Button-Smasher zu tun. Fans der Serie merken wahrscheinlich schon, dass Strikeforce auch mein erstes Dynasty Warriors ist, weswegen ich leider keine Vergleichsmöglichkeiten zu alten Teilen der Serie ziehen kann. In Dynasty Warriors: Strikeforce startet alles in einem kleinen, chinesischen Dorf. Zunächst könnt ihr euch einen von zwölf Charakteren aussuchen - sie gehören alle zum Wie-Klan. Im späteren Verlauf gibt es noch 13 Charaktere aus dem Wu-Klan, elf Charaktere aus dem Shu-Klan und sechs andere Charaktere. Zu Beginn steuert ihr nur einen Charakter und findet euch in eurer Stadt wieder. Dort werden die Vorbereitungen für anstehende Schlachten getroffen. Beim Schmied könnt ihr Waffen kaufen und aufrüsten, in der Lagerhalle Items abgeben, beim Markt Materialien ergattern und bei einem Stand können sogenannte Orbs gekauft werden, welche euch Fertigkeiten erlernen lassen. Zudem schenkt euch ein NPC nach dem Bestehen von Aufträgen Karten, die für gewisse Taktiken auf dem Schlachtfeld eingesetzt werden können. Doch dazu später mehr.


 
Dreh- und Angelpunkt
Eure Hauptaufgabe in Dynasty Warriors: Strikeforce ist es von einer Tafel Aufträge zu erfüllen und bestimmten NPCs Gefallen zu tun. Nehmt ihr einen Auftrag an, so erscheint ein Vorbereitungs-Menü, bei dem ihr einige Optionen für die anstehende Schlacht zur Verfügung stehen habt. Im späteren Verlauf erhaltet ihr Mitstreiter, denen ihr Shortcut-Befehle geben könnt. Diese Befehle sind nicht direkt und sehr oberflächlich. Zum Beispiel könnt ihr den drei Gefährten befehlen die umstehenden Gegnermassen von euch wegzuhalten, damit ihr freie Bahn habt. Sehr praktisch ist auch der Befehl, welcher die Gefährten auf den Anführer loslässt. Ein nettes Feature, das euch sehr viel Arbeit erspart. Meiner Meinung nach schon zu viel. Selbst ohne euren aktiven Eingriff wird der Gegner locker besiegt, denn die Gefährten haben ähnliche Statuswerte wie ihr und so könnt ihr euch praktisch zurücklehnen und den Kampf verfolgen. Waffen können übrigens an Hände und Beine geklemmt werden und Spezialattacken dürfen natürlich auch nicht fehlen. Das Angebot ist einfach enorm und zu Beginn verliert man gerne mal den Überblick, zumal es kein Tutorium gibt. Man muss sich als Spieler alles selbst aneignen und das braucht so seine Zeit, denn auf den ersten Blick kann man einfach nicht alle Optionen, Einstellungen und das Inventar verstehen. Wen das nicht stört und sich durch die ersten Stunden quält hat allerdings viel Spaß an dem Titel, sofern man sich darauf einlässt. Zu Beginn wirkt das Spiel sehr, sehr monoton. Es ist immer der selbe Vorgang: Stadt – Mission annehmen – Mission ausführen – Stadt. Ein ewiger Ziklus, der allerdings immer weiter ausgebaut wird.
 Autor:
Dominic Ruthardt
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
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