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El Shaddai: Ascension of the Metatron

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 Spiel-Infos: El Shaddai: Ascension of the Metatron
El Shaddai: Ascension of the Metatron Boxart Name: El Shaddai: Ascension of the Metatron (PAL)
Entwickler: Ignition Entertainment
Publisher: Ignition Entertainment
Erhältlich seit: 08. September 2011
Genre: Action
Spieler:
Features:
keine
Bereits in Okami verzauberte der Art Director Takeyasu Sawaki sein Publikum mit wunderschönen Landschaften und phantastischem Charakterdesign. Auch in El Shaddai: Ascension of the Metatron fällt dem Betrachter sofort die sehr exzentrische Gestaltung der einzelnen Level und auch der Gegner ins Auge. Eindeutig fällt schnell auf, dass die Entwickler versucht haben etwas komplett Neues und Einzigartiges zu schaffen: keine Fortsetzung der Fortsetzung der Fortsetzung. Keine lediglich zusammengeklauten Spielelemente, wo sich das Gesamtbild letztendlich doch überhaupt nicht vom Einheitsbrei abhebt. Nein, hier haben wir es mit etwas ganz anderem zutun - denn El Shaddai geht seine ganz eigenen Wege und schwimmt gegen den Strom. Und das finden wir auch wirklich gut so!

Im Auftrag des Herrn

Kaum rotiert die Disc schon im Laufwerk, erscheint auch schon die erste „Warnung“ auf dem Bildschirm - das Grundkonzept des Spiels beruht komplett auf Inspirationen durch biblische und andere religiöse Texte. Die exakte Vorlage für den roten Faden, der sich von Anfang bis Ende durch das „himmlische“ Abenteuer zieht ist das „Buch des Enoch“. Doch eines schon einmal vorn weg - zu keinem Zeitpunkt im Spiel wedelt El Shaddai mit dem metaphorischen, tadelnden Zeigefinger und versucht seine Spieler von einem einzig wahren Glauben zu überzeugen. Religiöses Vorwissen ist zwar für das allgemeine Storyverständnis von Vorteil, aber nicht zwingend erforderlich. Wer jedoch bereits im Vorfeld eine starke Abneigung gegen diese Thematik hat, der wird wohl auch mit diesem Titel nicht allzu sehr seine Freude haben.
In der Haut des blonden Jünglings Enoch habt ihr von Gott dem Allmächtigen höchstpersönlich einen Auftrag erhalten: sieben seiner einst engsten Vertrauten, Engel, haben beschlossen das Himmelreich zu verlassen und fortan ihr Dasein auf der Erde zu fristen. Im Turm von Babel versuchen sie sich zu verschanzen, da dieses Bauwerk die Sünder vor Gott selbst verbirgt - aber nicht vor Enoch. So liegt es nun an euch die gefallenen Engel aufzuspüren und in den Himmel zurückzubringen. Unterstützt werdet ihr dabei von der scheinbar rechten Hand Gottes Lucifel höchstpersönlich, der euch immer wieder mit Rat und Tat beiseite steht und auch immer wieder in beiläufigen Handytelefonaten mit dem Schöpfer leicht abfällige Bemerkungen über euer Verhalten in den Raum stellt. Ebenso kann er auf Wunsch dem Herrn über euren bisherigen Fortschritt berichten und abzuspeichern.
 Autor:
Barbara Bleier
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
-