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Fallout 3 (Xbox 360)

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 Spiel-Infos: Fallout 3 (Xbox 360)
Fallout 3 Boxart Name: Fallout 3 (Xbox 360) (PAL)
Entwickler: Bethesda Softworks
Publisher: Ubisoft
Erhältlich seit: 31. Oktober 2008
Genre: Rollenspiel
Spieler: 1
Features:
HD 720p, 1080i, 1080p, Dolby Digital

Dieser Test basiert auf der Xbox 360-Version. Kleinere Abweichungen im Vergleich zur entsprechenden PlayStation 3-Fassung sind deshalb nicht völlig ausgeschlossen.


   
Wenn die Atombombe fällt, ist alles vorbei? Mitnichten! Schon vor knapp einer Dekade konnten sich PC-Spieler überzeugen, dass das Leben erst nach dem nuklearen Holocaust so richtig interessant wird. Die Rede ist natürlich von Fallout, dem erfolgreichen Rollenspiel, das sich mit tollen Endzeit-Setting und einem ausgefallenen Humor zu seiner Zeit erfolgreich in die Spieler-Herzen schlich. Nachdem Interplay allen Gerüchten zum Trotz kein drittes Fallout fertig stellen konnte, wanderte die Lizenz zum Oblivion-Entwickler Bethesda. Da bleibt Skepsis bei den Fans natürlich nicht aus. Würde Bethesda ein würdiges Fallout 3 entwickeln? Können sie den Charme der Vorgänger einfangen? Oder würde man einfach ein Oblivion im Endzeit-Setting zusammenschustern? Nun soviel sei vorweg verraten: Fallout 3 ist alles andere als eine Katastrophe, sondern vielmehr eine Bombe.

Kellerkind
Fallout 3 erzählt die Geschichte eures Protagonisten wortwörtlich von Anfang an. Mit Spielstart erlebt ihr nämlich eine Geburtsszene, in der ihr die Spielfigur erstellen dürft. So springt ihr durch ein paar wichtige Szenen eurer Kindheit, die ihr in einer so genannten Vault verbringt, einem unterirdischen Atomschutzbunker. Die Außenwelt, das Stadtgebiet von Washington D.C., wurde nämlich vor vielen Jahren durch einen Atomkrieg total verwüstet und so müsst ihr in der Vault 101 bei eurem Vater aufwachsen. In den besagten Kindheitsszenen lernt ihr die anderen Vault-Bewohner kennen und bestimmt eure Charakterwerte. Die Grundwerte wie Intelligenz, Stärke, Charisma oder Wahrnehmung müssen verteilt werden und ihr bestimmt, wie ausgeprägt eure unterschiedlichen Fertigkeiten seien sollen, die ihr im Spielverlauf aber noch verbessern dürft. Außerdem erhaltet ihr noch den Pip-Boy 3000, eine Art Hightech-Armband mit GPS. Hier verwaltet ihr Inventar, Karten und euren Status. Und wozu das Ganze, wo wir doch im geschützten Bunker leben? Nun kurz nachdem euer Charakter in Fallout 3 die Volljährigkeit erreicht, macht sich der eigene Vater aus dem Staub und verlässt die Vault 101. Das wäre nur halb so schlimm, wenn der Aufseher der Vault nicht etwas gegen Ausbrecher und ihre nähere Verwandtschaft hätte. Zur Flucht aus dem Bunker gezwungen, lasst ihr die Einführung hinter euch und beginnt mit dem eigentlichen Spiel.


 
Kaum ans Tageslicht getreten, werdet ihr von einer überwältigenden Einöde in Empfang genommen. Ein Meer aus Staub, Felsen und Ruinen. Doch so tot, wie man sich in der Vault erzählt hat, ist es hier draußen dann doch nicht. Während ihr euch aus der Ego-Perspektive oder wahlweise über die Schulter des Ausbrechers umseht und durch die Landschaft bewegt, werdet ihr bald auf erste Gegner treffen. Mutierte Tiere, wie etwa Fliegen und Skorpione in Übergröße, fordern eure Fähigkeiten im Kampf. Zückt ein Holzbrett und prügelt in Echtzeit auf das mutierte Ungeziefer ein oder schießt mit einer erbeuteten Pistole aus sicherer Entfernung, in dem ihr den rechten Trigger drückt.
 Autor:
Neels Behrend
Testbericht
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Leserwertung:
8.8