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Far Cry 3

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 Spiel-Infos: Far Cry 3
Far Cry 3 Boxart Name: Far Cry 3 (PAL)
Entwickler: Ubisoft Montréal
Publisher: Ubisoft
Erhältlich seit: 29. November 2012
Genre: Shooter - Ego Shooter / FPS
Spieler: 1-2 (offline), 1-14 (online)
Features:
Online-Pass
Mit dem Wahnsinn sei es wie mit der Schwerkraft, sagt der Joker an einem Kabel hängend zum dunklen Ritter. Manchmal reiche einfach ein kleiner Schubser... Diesen Schubser haben auch wir erhalten, als wir in die paradiesische Inselwelt von Far Cry 3 eingetaucht sind. Denn hier wartete Vaas, der abgedrehte und doch zugleich faszinierende Antagonist auf uns. Vom Wahnsinn der Insel angelockt nahmen wir das Pad in die Hand und haben nachgeschaut, ob das Spiel der dieser ist oder einfach nur verrückt macht.

Ein Sprung ins Verderben
Im Zentrum von Ubisofts mittlerweile drittem Ableger der Far Cry-Reihe steht genau das: Der Wahnsinn. Dies merkte man schon an der Marketingkampagne, als vorwiegend mit Vaas oder anderen verrückten Charakteren des Spiels geworben wurde. Euer eigener Charakter, Jason Brody, ist da bodenständiger. Er ist ein ganz normaler Teenager, der mit seinen zwei Brüdern und drei weiteren Freunden einen Ausflug in die Südsee macht. Doch sie machen einen Fehler, als sie mit Fallschirmen über einer unbekannten Insel abspringen. Denn plötzlich erwacht Jason neben seinem Bruder Grant in einem Käfig aus Bambusstangen und begegnet hier zum ersten Mal Vaas. Von seinem sichtbar verqueren Wesen eingeschüchtert, lässt er uns alleine zurück. Grant kann sich und uns allerdings befreien und es folgt eine Flucht aus Vaas' Lager. Wie man sich denken kann, können wir mit Verlusten fliehen und werden von einem Krieger der Rakyat, einem Eingeborenenstamm der Insel, aufgepeppelt. Er verpasst uns das Tatau, eine Tätowierung auf dem linken Arm, die unsere Kräfte symbolisieren soll. Denn wir sein ein Krieger. Und nur wir wären in der Lage die Rakyat vor dem Wahnsinn von Vaas und seinen Piraten zu beschützen.
Bis hierhin klingt die Story zu Far Cry 3 zwar nicht Oscar-reif, aber bietet durchaus Potenzial für den ein oder anderen netten Winkelzug. Doch die Handlung auf der Insel hat ein großes Problem. Und das seid ihr, beziehungsweise eurer Charakter Jason Brody. Seid ihr am Anfang noch der ängstliche Teenager, der komplett entsetzt darüber ist, dass sein Bruder auf der Flucht einen Piraten tötet, pflügt ihr nur wenige Augenblicke später als Terminator über das Gelände.
 Autor:
Sascha P. Ritter
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
7.1