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Fight Night Round 3

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 Spiel-Infos: Fight Night Round 3
Fight Night Round 3 Boxart Name: Fight Night Round 3 (PAL)
Entwickler: Electronic Arts Canada
Publisher: Electronic Arts
Erhältlich seit: 22. März 2007
Genre: Sport
Spieler: 1-2
Features:
480i, 720p, PS Network-Gaming
Linker Haken, rechter Haken, rechte Gerade, blaues Auge, Nierenschlag, Cut, Rippenprellung, Kieferbruch sowie Zahnverlust - Willkommen zu Fight Night Round 3! Der Boxsport ist nicht erst seit dem 30. April 2007 mit dem Kampf Stefan Raab gegen Regina Halmich in aller Munde, denn er brachte schon länger viele lebende Legenden wie Muhammed Ali oder Mike Tyson hervor. Bereits vor einiger Zeit auf der Xbox 360 erschienen, bringt EA passend zum PlayStation 3-Launch Fight Night Round 3 in eure Wohnzimmer. Machte bereits die Xbox 360 Version sowohl spielerisch als auch grafisch einen guten Eindruck, so sind wir umso gespannter, ob EA noch eine Schippe drauflegen konnte.
 
Einmarsch der Giganten 
Was einem bereits beim ersten Starten des Spiels auffällt, sind die wirklich sehr langen Ladezeiten. Es bietet leider nicht wie Virtua Fighter 5 die Möglichkeit, Spieldaten zum Verkürzen der Ladezeiten auf die Festplatte der PlayStation 3 zu speichern, was hier ein wirklicher Segen gewesen wäre. Es stellt sich also die Frage, ob durch die Verschiebung des PAL-Launches nicht ein wenig Zeit in die Optimierung der Ladezeiten des Spiels hätte gesteckt werden können? Nachdem das Spiel geladen wurde, fällt sofort ins Auge, dass die kompletten Menüpunkte auf Englisch gehalten sind. Dabei bietet eine Blu-Ray Disc doch mehr als 50 GB Speicherplatz und selbst PlayStation 2 Spiele bieten oft mehrere Sprachen auf einer DVD. Sehr enttäuschend.
 
Self-Made Boxer
In Fight Night Round 3 geht es in erster Linie darum, sich im Karriere-Modus hochzuboxen, um irgendwann einmal der unumstrittene Champion zu sein. Dies kann entweder mit bekannten Boxern wie Joe Frazier, James Toney und anderen in Angriff genommen werden oder ihr bastelt euch einfach eueren eigenen Boxer. Hier bietet euch EA eine breite Palette an Einstellungsmöglichkeiten. Nicht nur die Kopfform, Frisur oder Haarfarbe dürft ihr selbst bestimmen, sogar Kleinigkeiten wie die Form der Ohren oder der Nase könnt ihr nach eueren Wünschen modellieren. Nach der Schöpfung des eventuell neuen Stars am Boxhimmel geht es darum, diesen mit den nötigen Startfähigkeiten zu versehen und einen Vertrag mit einem Gegner abzuschließen, bevor es mit dem Karriere-Modus losgehen kann.
 
Wurden diese Formalitäten erledigt, geht es gleich ab in den Trainingsring, um die Fähigkeiten des Boxers vor dem ersten Kampf zu verbessern. Zu den verschiedenen Trainingsmodi gehören: Dummy Boxen, Krafttraining und Eins vs. Eins-Matches. Im Dummy-Modus geht es darum, vorgegebene Trefferzonen (ihr ahnt es schon richtig) zu treffen, um so Schläge und Genauigkeit zu schulen. Das Krafttraining hingegen ist dazu da, den Körper des Boxers zu stählern. Bei Eins vs. Eins geht es schließlich darum, gegen einen Trainingspartner die eigenen Fähigkeiten in den Bereichen Blocken, Schlagen, Ausweichen und Kontern zu verbessern.
 Autor:
Michael Zmuda
Testbericht
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