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GoldenEye 007: Reloaded (Xbox 360)

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 Spiel-Infos: GoldenEye 007: Reloaded (Xbox 360)
GoldenEye 007: Reloaded Boxart Name: GoldenEye 007: Reloaded (Xbox 360) (PAL)
Entwickler: Eurocom Entertainment Software
Publisher: Activision Blizzard
Erhältlich seit: 04. November 2011
Genre: Shooter - Ego Shooter / FPS
Spieler: 1-4 (offline); 2-16 (online)
Features:
keine

Dieser Test basiert auf der Xbox 360-Version. Kleinere Abweichungen im Vergleich zur entsprechenden PlayStation 3-Fassung sind deshalb nicht völlig ausgeschlossen.
        
Wie doch die Zeit vergeht: Über 14 Jahre sind inzwischen vergangen, seit auf dem Nintendo 64 von der damals noch für Nintendo arbeitenden Entwicklerschmiede Rare, der Grundstein für den modernen Konsolen-Shooter gelegt wurde. Die Spieler waren förmlich an ihre Pads gefesselt und so ist es kein Wunder, dass selbst nach all den Jahren noch ein Remake veröffentlicht wird. Wie es dazu zustande kam, wissen wohl nur Nintendo und Activision Blizzard genau, denn die Lizenzen des Spiels liegen eigentlich bei Big N, wenngleich man sich wohl auf ein Arrangement verständigen konnte, wodurch das Remake von Eurocom bzw. n-Space ein Jahr zuvor für Wii und Nintendo DS erschienen ist und nun dank der James Bond-Lizenz von Activision Blizzard auf den HD-Konsolen zum Einsatz kommt. Ein verbesserter Port durfte es nicht sein, also musste ein waschechtes Remake mit eigenen Assets inklusive aktueller James Bond-Lizenzen in Form von Daniel Craig anstatt Pierce Brosnan her. Für Nostalgiker ein Wermutstropfen, über den man hinwegsehen kann oder lieber das N64 im Keller entstauben?

James Bond trifft auf Call of Duty
Activision, da war doch was - richtig! Call of Duty. Ja, so banal es auch klingen mag, man merkt GoldenEye 007: Reloaded an allen Ecken und Enden an, dass es stark von der weltweit beliebtesten Shooter-Franchise beeinflusst wird. Sei es die Inszenierung rund um realistische Bewegungsabläufe und Verhaltensmuster in bestimmten Situationen oder das Interface. Sei es das Gameplay oder die unverkennbar nach CoD aussehende Optik. Man kann es zweifelsohne nicht bestreiten, dass sich GoldenEye 007: Reloaded sowohl stark an Call of Duty - und da vor allem an Black Ops - orientiert, als auch stark davon geprägt wurde. Es wäre auch zu verwunderlich, wenn man das so beliebte Konzept nicht irgendwie versuchen würde an den Mann zu bringen und erstaunlicherweise passt das ganze ganz gut zusammen. Nur der Unterschied, dass man nun eben Undercover unterwegs ist und das typische James Bond-Feeling mit auf den Weg bekommt. Zwar ist es tatsächlich etwas gewöhnungsbedürftig Daniel Craig in GoldenEye zu sehen, doch man freundet sich schnell damit an, vor allem, weil man ihn ohnehin selten genug zu Gesicht bekommt und meist nur die Waffe vor sich wackeln sieht. Das Gameplay wirkt insgesamt frischer, viel moderner und vor allem schneller. In unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden gilt es dann in den altbekannten Missionen Haupt- und Nebenaufträge zu erfüllen und für Zugänglichkeit wird in den viel zu leichten niedrigen Schwierigkeitsgradstufen dank Auto-Aiming gesorgt, weshalb sich Kenner der Serie gleich am 007 Classic-Modus versuchen sollten.
 Autor:
Dominic Ruthardt
Testbericht
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Leserwertung:
6.6