PlayStation 3 » Tests » H » H.A.W.X. 2

H.A.W.X. 2

-> Drucken Spiel-Infos ein-/ausblenden...
Neben den üblichen Flugmissionen, wo man bestimmte Ziele ausschalten oder eigene beschützen muss, gibt es bei H.A.W.X. 2 auch eine Reihe von neuen Missionen, die für Abwechslung sorgen. So ist man bei Gelegenheit eine Drohne und lauscht beispielsweise einem Telefongespräch im Auto, markiert Ziele, verfolgt Fahrzeuge oder beschießt Ziele mit Bomben. Ein anderes Mal sitzt man in einem Flieger und wechselt in die Kartensicht, um aus dem weiterfliegenden Flugzeug Ziele zu bombardieren. Die Missionen mit den Drohnen werden jedoch manchmal ziemlich in die Länge gezogen und man macht immer die gleichen Abläufe.
 
Insgesamt sind die Missionen spürbar länger geworden als im ersten Teil, was jedoch nicht schlimm ist, da nach jeder erfolgreich durchgeführten Teilaufgabe ein Checkpoint angelegt wird, der auch dann Bestand hat, wenn man das Spiel verlässt. Ab und zu passiert es jedoch, dass man nach einem Checkpoint hängen bleibt. Wenn das zu beschützende Objekt nur noch 30% Lebensenergie hat und alle gegnerischen Flieger wieder da sind, hat man so gut wie keine Chance voranzukommen. Da bleibt dann keine andere Möglichkeit mehr übrig als vom Anfang der Mission anzufangen.

Jagd nach Erfahrungspunkten
Wie auch im ersten Teil bietet H.A.W.X. 2 eine Reihe von verschiedenen Fliegern, die allesamt ihre Vor- und Nachteile haben. In der Story bekommt ihr jedoch einen Flieger vorgesetzt und könnt keinen anderen auswählen. Dafür gibts den Überlebens- und Arcade-Modus. Im Ersteren wählt ihr eine Karte aus und müsst zehn Gegnerwellen überleben. Hört sich einfach an, ist aber wirklich schwer, da nach jeder Welle die Anzahl der Gegner immer mehr wird und man nur einmal die Möglichkeit bekommt weiterzumachen nach dem Ende der eigenen Energie. Im Arcade-Modus bekommt man die Möglichkeit die Story-Missionen anders zu erleben, in dem man andere Flieger auswählen kann. Daneben kann man dann noch die Story 1:1 wieder nachspielen und im Freien Modus einfach mal entspannen und die Sicht genießen. Wichtig im Spiel sind die Erfahrungspunkte, die man für jeden abgeschossenen Gegner und erreichen von bestimmten Zielen wie 300 mal einer Rakete auszuweichen oder das Beenden einer Mission erhält. Nach jedem erreichten Rang erhält man Punkte, die man verwenden kann, um die Schiffe zu verbessern. Doof ist hier nur, dass die Upgrades nacheinander gelegt sind und es somit mal dauern kann bis man das gewollte Upgrade auswählen kann.
 Autor:
Mehmet Karaca
Testbericht
Zur Screengalerie
Screenshots:
Leserwertung:
-