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Hyperdimension Neptunia Victory

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 Spiel-Infos: Hyperdimension Neptunia Victory
Hyperdimension Neptunia Victory Boxart Name: Hyperdimension Neptunia Victory (PAL)
Entwickler: Idea Factory
Publisher: NIS America
Erhältlich seit: 15. März 2013
Genre: Rollenspiel
Spieler: 1
Features:
keine
Japanische Rollenspiele oder auch in unseren Kreisen jRPGs genannt sind in dieser Generation ein wenig in das Hintertreffen geraten. Kaum ein Publisher traut sich mehr diese Zielgruppe zu bedienen. Einer der wenigen Entwickler dieses Genres ist Gust, welches in Zusammenarbeit mit Compile Heart den nun mittlerweile schon dritten Teil der Neptunia-Saga für die PlayStation 3 bringt. Hyperdimension Neptunia Victory kommt nun dank NIS America und Flashpoint auch in unsere Gefilden. Können sich Fans des Genres auf ein gutes Rollenspiel freuen? Mehr dazu gibt es nun im Test.

Konsolenkrieg zum Anfassen
Wer wollte nicht schon immer mal mitten drin in einem Konsolenkrieg sein? Bisher konnte man das wenn überhaupt in diversen Foren miterleben, doch die Hyperdimension Neptunia-Serie bringt euch den Konsolenkrieg in das Wohnzimmer. Wie schon beim Vorgänger gibt es allerlei Anspielungen und Floskeln wie beispielsweise die Ortschaften namens Lowee (Wii), Lastation (PlayStation) oder Leanbox (Xbox). Diesmal verschlägt es Neptune in eine Parallelwelt der Gameindustrie, welche sich technisch noch in den 80er Jahren befindet. Hört sich bisher alles sehr interessant und lustig an, jedoch wird es beim Spiel selbst eher durchschnittlich umgesetzt. Die Charaktere wirken nicht so sympathisch wie bei vielen anderen Rollenspielen und auch die Dialoge sind mittelmäßig geschrieben.

Das Kampfsystem des Spiels ist eine Evolution des Vorgängers. Man greift die Gegner nacheinander an, während diese dabei still stehen bleiben. Sozusagen ein rundenbasierendes Kampfsystem, welches sich auf einem gewissen Radius abspielt. Anders als beim direkten Vorgänger gibt es keine Aktionspunkte mehr, stattdessen gibt es drei Aktionen die man nacheinander ausführen kann, um starke Kombos auszuführen. Anfangs machen die Kämpfe noch Spaß, doch sie werden recht schnell eintönig, da man kaum gefordert wird. Die ziemlich langen Kampfanimationen sind auch nicht wirklich hilfreich dabei und so erwischt man sich später, dass man nur noch L2 drückt, um die Animationen zu überspringen.
 Autor:
Mehmet Karaca
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
-