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Iron Man 2 (Xbox 360)

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 Spiel-Infos: Iron Man 2 (Xbox 360)
Iron Man 2 Boxart Name: Iron Man 2 (Xbox 360) (PAL)
Entwickler: Sega
Publisher: Sega
Erhältlich seit: 23. April 2010
Genre: Action
Spieler: 1
Features:
keine

Dieser Test basiert auf der Xbox 360-Version. Kleinere Abweichungen im Vergleich zur entsprechenden PlayStation 3-Fassung sind deshalb nicht völlig ausgeschlossen.



In der Physik gilt seit je her das Ursache-Wirkung-Prinzip, das sich universell anwenden lässt. Kein Wunder also, dass dieses Prinzip auch auf die neuesten Hollywood Comic-Verfilmungen zutrifft und zur Folge hat, dass auf jeden größeren Film ein Spiel folgt. So ist es auch bei Iron Man 2, dem Spiel zum gleichnamigen Film von Regisseur Jon Favreau, in dem ihr in die Rollen von Tony Stark, dem „Iron Man“ aus dem Marvel-Universum und dessen Freund und Mitstreiter James Rhodes alias „War Machine“ schlüpft.
 
Plot wie im Film?
Die Story lässt sich schnell zusammenfassen. Ein böser Wissenschaftler stiehlt eine geheime Technologie von Stark Industries, die er an Russland verkauft, um einem noch böseren General zu großer Macht zu verhelfen. Dieser nutzt die Technologie aber auch selbst und macht so einen Superschurken aus sich. Klingt abgedroschen? Ist es auch – und das verwundert, ist doch kein geringerer als einer der Schreiber der Iron Man-Comics, Matt Fraction, für die eigenständige Handlung verantwortlich. Mit dem Film selbst hat das Spiel deshalb fast nichts zu tun, nur die Gegner, die ihr im Spiel trefft, sind bereits teilweise aus dem Film bekannt.



Erzähltechnisch muss man das Spiel mit gemischten Gefühlen betrachten. Zumindest am Anfang des Spiels sind die Geschehnisse nur mit Mühe nachvollziehbar, man wird von schnell aufeinanderfolgenden Ereignissen regelrecht überrumpelt und kommt sich als Uneingeweihter sogar ein wenig verloren vor. Grundsätzlich gut ist, dass die Handlung in vielen Zwischensequenzen erzählt wird, aber die deutschen Sprecher reden leider oft zu schnell und zu undeutlich, so dass man den Inhalt mancher Sätze gar nicht erfassen kann. Die deutsche Sprachausgabe ist leider wieder einmal sehr schwach geworden, da die Sprecher uninspiriert klingen und sich keinerlei Mühe machen, wenigstens ein wenig Lippensynchronität herzustellen. Manchmal bewegen sich die Lippen sogar noch weiter, obwohl der Text des Sprechers schon längst beendet ist. Solche Amateurfehler haben in einer professionellen Produktion nichts zu suchen. Die dringende Empfehlung meinerseits lautet daher, entweder die Untertitel einschalten und gut aufzupassen, wenn die Charaktere sprechen oder einfach auf die englische Sprachausgabe zu wechseln, die wenigstens erträglich ist. Alles in allem unterhält die Story trotz ihrer Schwächen für die Zeit des Spiels aber gut, nicht zuletzt aufgrund der ordentlichen Präsentation und des zügigen Tempos, in dem sie erzählt wird.
 Autor:
Frank Ziegler
Testbericht
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Leserwertung:
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