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Jane´s Advanced Strike Fighters (Xbox 360)

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 Spiel-Infos: Jane´s Advanced Strike Fighters (Xbox 360)
Jane´s Advanced Strike Fighters Boxart Name: Jane´s Advanced Strike Fighters (Xbox 360) (PAL)
Entwickler: Evolved
Publisher: Evolved Games
Erhältlich seit: 02. März 2012
Genre: Action
Spieler: 1-16
Features:
Wendecover, Joystick-Unterstützung

Dieser Test basiert auf der Xbox 360-Version. Kleinere Abweichungen im Vergleich zur entsprechenden PlayStation 3-Fassung sind deshalb nicht völlig ausgeschlossen.

   
Der Nachschub an Flugkampf-Spielen will einfach nicht nachlassen. In diesem breiten Feld einen gelungenen Vertreter herauszufiltern, fällt dem ungeschulten Auge nicht leicht, denn damit ein Spiel in der oberen Liga neben Titeln wie Tom Clancy's H.A.W.X koexistieren kann, braucht es mittlerweile einige Anforderungen. Authentische Modelle, detailreiche und interessante Spielumgebungen und vor allem: Interessantes Gameplay, das sich irgendwo zwischen Simulation und Arcade-Flieger einpendeln lässt. Jane's Advanced Strike Fighters schafft es leider nicht, den Spielspaß-Nachbrenner zu zünden und mit den Jets der Konkurrenz mitzuhalten. Wieso das so ist, erfahrt ihr in den folgenden Zeilen ...

Eine Serie wagt den Neuanfang
Das kurze Wörtchen "Jane's" im Spieletitel war vor einem knappen Jahrzehnt ein klarer Indikator dafür, dass das Spiel in der Packung ein harter Brocken ist. Während die eine Gruppe der Spieler einen weiten Bogen um das Spiel machte, freuten sich Simulations-Fanatiker über jeden Knopf den es mehr zu drücken galt. Doch Jane's Advanced Strike Fighters geht in eine vollkommen andere Richtung. Der Start mit jedem der dreißig Jets geht quasi automatisch vonstatten - ebenso wie das Nachladen des unendlichen Munitionsvorkommen. Ganz recht - während des Flugs könnt ihr sorglos den Schuss-Button durchgedrückt gehalten und darauf warten, dass ein gegnerischer Jet kopflos in den Kugelhagel steuert. Platz nehmen dürft ihr nach Packungstext in 30 "hochentwickelte[n] Jagdflugzeuge[n]". Klingt ja in der Theorie schon mal ganz gut, doch in der Praxis ist ein Unterschied in Sachen Handling oder Ausstattung nur im direkten Vergleich der Extreme auszumachen - spielt ihr nacheinander mit zwei ähnlichen Flugzeugen, ist das kaum möglich. Kaum zu glauben, doch die Dogfights sind noch das spielerische Highlight des Titels. Neben öden Begleitschutz-Missionen reiht sich noch die ein oder andere Mission ein, die von euch verlangt, stationäre Geschütze ins Visier zu nehmen, die irgendwo im grün-braunen Matsch der Bodentexturen versteckt sind. Gähn. Alles schon mal - besser - da gewesen. Nach knapp fünf bis maximal sieben Stunden ist das Einschlafprogramm auch schon vorbei und ihr könnt den Online-Multiplayermodus starten. Mit bis zu 15 weiteren Spielern erhebt ihr euch hier vom Boden und jagt euch wahlweise gegenseitig oder im Verbund. Durchaus nett, da hier das einfallslose Missionsdesign aus dem Einzelspieler-Modus nicht zum Tragen kommt. Ein Problem konnten wir während der Testsessions jedoch ziemlich schnell ausmachen: Obwohl der Release des Spiels noch nicht lange zurückliegt, herrscht auf den Servern weitestgehend gähnende Leere. Jegliches, durchaus vorhandenes, Potential verpufft hier also leider.
 Autor:
Robert Stotzem
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
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