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Kane & Lynch: Dead Men

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 Spiel-Infos: Kane & Lynch: Dead Men
Kane & Lynch: Dead Men Boxart Name: Kane & Lynch: Dead Men (PAL)
Entwickler: IO Interactive
Publisher: Eidos Interactive
Erhältlich seit: 23. November 2007
Genre: Action
Spieler: 1-2 Offline, 1-8 Online
Features:
Koop-Modus
Muskulöser Körper, charmantes Lächeln, perfekte Frisur und eine blütenweiße Weste. Genau das verkörpern die meisten 0815-Helden, die sich aufmachen, um die Welt vor bösen Schurken und Ganoven zu retten. Und genau das verkörpern Kane & Lynch in keiner Weise. Der eine ist ein untersetzter Psychopath mit Halbglatze, der andere ein Massenmörder, dessen Gesicht von Narben gezeichnet ist. Ob diese beiden „Antihelden“ harmonieren und ihre Geschichte überzeugen kann, erfahrt ihr in unserem Review.
 
Spiel mir das Lied vom Tod
Kane sitzt in einem Bus mit einigen anderen Personen. Es ist kein normaler Bus und auch die anderen Mitfahrer sind keine gewöhnlichen Passagiere. Kane und der Rest der Insassen sind Schwerverbrecher, die sich auf dem Weg zu ihrer Hinrichtung befinden. Es herrscht allgemeines Schweigen während der Fahrt, als plötzlich ein lauter Knall ertönt, der Bus von der Straße abkommt und auseinander reißt. Als Kane langsam wieder zu sich kommt und sich noch völlig benommen wieder auf die Beine stellt, ist die Polizei bereits allgegenwärtig und es hagelt Kugeln noch und nöcher. Die Sicht ist durch die Verletzungen und die Rauchgranaten deutlich eingeschränkt, als Kane von irgendeinem Typen mitgerissen wird, der während des Transports noch neben ihm gesessen hat. Er drückt ihm eine Waffe in die Hand und fordert Kane auf, ihm zufolgen. Wir sind bereits mitten im Spiel und müssen uns nun durch Unmengen von Polizisten kämpfen, um unser Leben erneut zu retten. Gespielt wird aus der 3rd-Person Perspektive, genauer gesagt über die Schulter, und das Grundgerüst der Steuerung ist schnell erlernt. Rennen, schießen, Deckung suchen – so geht das nun einige Zeit, immer in der Nähe von diesem untersetzten Halbglatzkopf mit der Pornobrille. Zusätzliche Unterstützung auf unserem Weg in die Freiheit bekommen wir auch von ein paar anderen bösen Buben, denen wir a la Tom-Clancy Manier zusätzlich einige Befehle erteilen können. Eine Lebensanzeige gibt es nicht direkt, wir sterben nur dann, wenn wir in zu kurzer Zeit zu viele Treffer abbekommen haben. Allerdings ist Kane auch dann noch nicht sofort tot, sondern kann durch eine Adrenalin-Spritze der Teamkollegen zurückgeholt werden. Einige hundert Polizisten später, ist die erste Mission beendet und wir werden von Lynch, dem Typ mit der Pornobrille, geknebelt und in einen schwarzen Bus verfrachtet.
 Autor:
Joshua Hampf
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
6.8