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King of Fighters XII

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 Spiel-Infos: King of Fighters XII
King of Fighters XII Boxart Name: King of Fighters XII (PAL)
Entwickler: SNK Playmore
Publisher: Ignition Entertainment
Erhältlich seit: 25. September 2009
Genre: Beat 'em Up
Spieler: 1-2
Features:
Online-Modus, DLC
Zu den bekanntesten japanischen Kampfspiel-Serien gehört, neben Größen wie Street Fighter oder Tekken, ganz klar die King of Fighters-Reihe. Zwar hat sie in der westlichen Hemisphäre nicht so einen hohen Bekanntheitsgrad wie in Japan, trotzdem finden die Spiele doch irgendwie immer ihren Weg in unsere Läden. So auch King of Fighters XII. Die Zahl hinter dem Namen alleine sagt schon aus, was für eine lange Geschichte die Serie vom Entwickler SNK hinter sich hat. Bereits auf der E3 2009 begeisterte das Spiel viele Fans und Messebesucher. Nach einigen Versuchen mit einem 3D-Stil fuß zufassen und dem ständigem recyceln von 2D Charaktergrafiken aus 1998, möchte SNK nun endlich neu gezeichnete 2D Sprites aufbieten. Natürlich sollen - der aktuellen Hardware gemäß - auch hochauflösende Grafiken präsentiert werden. Kampfspiele leben aber natürlich nicht nur von netter Grafik - ob auch der Rest überzeugen kann, erfahrt ihr in unserem Test.

Geschichten braucht das Spiel
Die King of Fighters-Serie ist bekannt dafür ihren Fokus auf einen ausgiebigen Plot zu legen. In jedem Spiel wird ein Charakter von SNK als Held auserwählt, dessen Geschichte den Spieler durch das King of Fighters-Turnier begleitet. Oft ist solch ein "Helden-Epos" nicht mit einem Spiel abgeschlossen, sondern wird im nächsten Teil der Serie fortgesetzt. So stand im vorherigen Teil der Reihe der Charakter Ash Crimson im Mittelpunkt des Geschehens. Doch wurde seine Geschichte dort noch nicht abgeschlossen. So fragen sich die Fans des Vorgängers natürlich, wie es denn nun wohl weiter geht? In King of Fighters XII bekommen sie diese Antwort allerdings nicht, denn King of Fighters XII hat weder einen Story-Modus, noch sonst irgendwelche Anzeichen einer Handlung. Das einzige, was irgendwie in die Richtung gehen könnte, wäre der Arcade-Modus. In diesem kämpft ihr euch genretypisch gegen stärker werdende KI-Gegner an die Spitze des King of Fighters-Turniers. Am Ende wird die Zeit, die ihr gebraucht habt um den Modus zu beenden, als Highscore gespeichert. Zwischen den Kämpfen gibt es immer wieder gezeichnete Zwischensequenzen von einem Nachrichtensender, die allerdings nur belangloses Zeug zu berichten haben. Es macht keinen Unterschied welchen Charakter ihr wählt oder wenn ihr bekämpft, alles bleibt gleich. Es gibt nicht mal Endsequenzen für das Durchspielen des Modus zu betrachten. Zusammenfassend gibt es hier nichts zu sehen und auch ganz sicher nichts zu verpassen.
 
 
Raus mit dem Neuen, rein mit dem Alten
Doch bei einem Kampfspiel will man sich ja eigentlich keine Geschichten vorlesen lassen. Es geht darum sich gegenseitig ordentlich auf die Glocke zu hauen. Das Kampfsystem und seine Mechanik sind das A und O jedes Kampfspiels. Mit jetzt zwölf Fortsetzungen hat die King of Fighters-Serie viele Änderungen in ihrem Kampfsystem durchgemacht. Bekannt ist die Reihe aber vor allem für ihr 3 vs. 3 System. Vor dem Kampfstart wählt ihr euch drei Charaktere aus und legt die Reihenfolge ihres Eintritts in den Kampf fest. Das vom Vorgänger eingeführte Swift-System wurde wieder entfernt. Dies bedeutet, dass es nicht mehr möglich ist, Charaktere während des Kampfes ein- und auszuwechseln. Stattdessen heißt es zurück zu alten Traditionen und so wechselt erst eine Niederlage während einer Runde den aktuellen Charakter aus. Dafür kann jetzt jede Charakter-Kombination als Team zusammengestellt werden und man muss nicht, wie beim Vorgänger, nur auf vorgefertigte Teams zurückgreifen. Werden nun alle Teammitglieder besiegt, gilt das Team als ganzes geschlagen. Wer es aber noch traditioneller haben möchte, kann auch einfache 1 vs. 1 Kämpfe organisieren.
 Autor:
Björn Apel
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
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