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Kung Fu Panda 2

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 Spiel-Infos: Kung Fu Panda 2
Kung Fu Panda 2 Boxart Name: Kung Fu Panda 2 (PAL)
Entwickler: THQ
Publisher: THQ
Erhältlich seit: 10. Juni 2011
Genre: Adventure - Action Adventure
Spieler: 1
Features:

Erfolgreiche, beziehungsweise kostspielige Filmproduktionen kommen heutzutage nicht mehr ohne eine entsprechende Videospielumsetzung aus. Ohne nun zu große Allgemeinplätze aufgreifen zu wollen: Die Qualität jener Umsetzungen lässt in den meisten Fällen leider zu wünschen übrig. Der Animationsfilm Kung Fu Panda 2 der begabten Dreamworks Animation-Studios hat den ersten Platz in den deutschen Kinocharts erobert und selbstverständlich bekommen Videospieler eine entsprechende Umsetzung serviert. Wir sind uns sicher, dass die Videospielumsetzung mit der Chartspitze nichts zu tun haben wird - warum? Erfahrt es in unserem Test!

Alles für den Po!
Wer die Erlebnisse aus dem aktuellen Kinofilm nacherleben möchte, bekommt bei Kung Fu Panda 2 leider keine Gelegenheit dazu. Bei dem Titel handelt es sich eher um eine Fortsetzung, sprich: Die Geschichte die ihr im Videospiel erlebt ist nach dem Ende des Kinofilms angesiedelt. Die Dörfer wurden von Wolfen und Gorillas geplündert und unter ihre Gewalt gebracht. Nun liegt es also an dem dicken Panda und seinen furiosen Freunden den Bewohnern wieder friedlichere Zeiten zu bescheren. Während ihr in der Xbox 360-Version dabei euren ganzen Körper einsetzt, nämlich mittels Kinect-Steuerung, dürft ihr bei der PlayStation 3-Version lediglich auf die Knöpfe des Controllers hämmern. Dies gestaltet sich nicht nur total einfach, sondern auch extrem eintönig. Natürlich ist das Spiel für eine jüngere Zielgruppe konzipiert - doch selbst das jüngere Publikum wird sich gähnend auf dem Sofa wälzen. Drei Kicks für einen Gegner ohne Rüstung - fünf Kicks für einen Gegner mit Rüstung. Yeah. Übrigens: Nach einer Kombo von drei erfolgreichen Treffern lässt sich per Tastendruck ein Freund der furiosen Fünf herbeirufen, der dem Gegner den Rest gibt. Blocken und Ausweichen sind zwar theoretisch möglich, werden aber nicht benötigt.
 
Abgesehen vom stupiden Drücken der Vierecks- und Dreiecktaste, um eure „Gegner“ zu erledigen, sollen einige Minispielchen die ganze Angelegenheit etwas auflockern. Dazu zählen Fahrten mit einer - schrecklich zu steuernden - Rikscha oder öde Ballereien. Richtig viel Spaß kommt auch bei diesen Minispielen nicht auf. Somit bleibt es fraglich, ob wir den nächsten Punkt positiv oder negativ bewerten sollen: Beim Kinofilm läuft nach ca. zwei Stunden der Abspann über die Leinwand - beim Spiel geschieht dies nach drei Stunden. Drei Stunden „Spielspaß“ bei einem Vollpreistitel? Wir finden es dann doch [irgendwie] frech.
 Autor:
Joshua Hampf
Testbericht
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Leserwertung:
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