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Kung Fu Rider

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 Spiel-Infos: Kung Fu Rider
Kung Fu Rider Boxart Name: Kung Fu Rider (PAL)
Entwickler: Sony Computer Entertainment Japan
Publisher: Sony Computer Entertainment Europe (SCEE)
Erhältlich seit: 15. September 2010
Genre: Action
Spieler: 1-2
Features:
PlayStation Move Unterstützung
Bereits zum Start von PlayStation Move steht Kung Fu Rider in den Regalen der Händler. Doch nicht immer fängt der frühe Vogel den sprichwörtlichen Wurm. Was die Entwickler dem geneigten Spieler hier vorlegen, ist nämlich alles andere als ein Kaufgrund für Sonys neuen Controller. Klar, man sollte schon aufgrund des Spielprinzips nicht mehr erwarten als einen nicht all zu umfangreichen Arcadetitel. Doch zumindest ein wenig Spielspaß darf man erwarten, oder?
 
Mit dem Drehstuhl hinab in die tiefsten Tiefen des Spielspaßes
Stellt euch vor, dass ihr von der Mafia verfolgt werdet. Stellt euch weiter vor, ihr befindet euch mitten auf einer Straße. Was würdet ihr tun? Die Antwort ist klar: Auf einen Bürostuhl springen und wie ein Irrer die Straße hinunter rollen. Genau an dieser Stelle setzt die "Handlung" von Kung Fu Rider an. Ihr könnt zwischen einer männlichen und einer weiblichen Spielfigur wählen und im späteren Spielverlauf sogar euer "Fahrzeug" ändern. Die bösen Mafiosi lassen sich natürlich nicht so einfach abhängen und setzen alles daran euch aufzuhalten. Gut, die Story von Kung Fu Rider ist hohl. Aber das ist für einen Arcadetitel nun wirklich nicht von Bedeutung - zumindest solange er Spaß macht. Leider ist das genau der Punkt, an dem Kung Fu Rider scheitert.

Mit Hilfe eures Move Controllers beschleunigt ihr euer "Fahrzeug", springt, duckt euch und führt diverse Spezialmanöver aus. Das funktioniert eigentlich alles ziemlich gut, doch sobald ihr um eine Kurve steuern wollt, wünscht ihr euch schlagartig den SixAxis-Controller zurück. Viel zu ungenau erweist sich hier die Steuerung und ihr fahrt viel zu oft genau dorthin, wo ihr eigentlich gar nicht hin wollt. Dadurch entsteht eine Menge Frust und Spaß kommt beim Spielen so gut wie keiner auf. Andauernd hängt ihr an irgend einer Ecke fest und versucht durch wildes Fuchteln eures Controllers wieder los zu kommen, um nicht wertvolle Zeit zu verlieren. Wenn ihr euch zu oft ablegt oder von den Schergen der Mafia getroffen werdet, verliert ihr auch noch Lebensenergie und bei zu vielen Treffern ist das Spiel vorbei.
 Autor:
Matthias Hellenthal
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
-