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LEGO Pirates of the Caribbean (Xbox 360)

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 Spiel-Infos: LEGO Pirates of the Caribbean (Xbox 360)
LEGO Pirates of the Caribbean Boxart Name: LEGO Pirates of the Caribbean (Xbox 360) (PAL)
Entwickler: Traveller's Tales
Publisher: Disney Interactive
Erhältlich seit: 12. Mai 2011
Genre: Action - Jump 'n' Run
Spieler: 1-2
Features:
keine

Dieser Test basiert auf der Xbox 360-Version. Kleinere Abweichungen im Vergleich zur entsprechenden PlayStation 3-Fassung sind deshalb nicht völlig ausgeschlossen.
 
Passend zum vierten Pirates of the Caribbean-Film veröffentlicht Disney statt einer eigenständigen Lizenzgurke lieber in Zusammenarbeit mit Traveller’s Tales ein LEGO Pirates of the Caribbean. In Sachen Qualität kann man also davon ausgehen, dass Fans der Freibeuter nichts zu befürchten haben. Allerdings handelt es sich auch um das dritte LEGO-Spiel innerhalb eines Jahres und bekanntlich ändert sich am Gameplay nur wenig. Wir haben uns für euch aber dennoch in die Karibik gewagt und auf die Suche zahlreicher Schätze begeben. Herausgekommen ist genau das, was wir erwartet haben: Ein spaßiges LEGO-Videospiel eingebettet in eine der erfolgreichsten Franchises der letzten Jahre.
 
Von schwarzen Perlen bis hin zum Jungbrunnen
LEGO Pirates of the Caribbean deckt die Geschehnisse aller vier Filme bislang erschienenen Filme rund um Captain Jack Sparrow ab. Ihr verfolgt also auch die Handlung des neuesten Films „Fremde Gezeiten“. Wie für die LEGO-Spiele üblich, werden einige Schlüsselmomente der Filme nachgespielt, wobei der Humor nicht zu kurz kommt und manche Szenen sogar wesentlich lustiger wirken können, als in den Filmen. Mit dabei sind also Szenen wie der Angriff der Black Pearl im ersten Film, die zahlreichen Jack Sparrows in der Traumwelt von „Am Ende der Welt“ oder aber eine wilde Verfolgungsjagd durch London bekannt aus „Fremde Gezeiten“. Filmunkundige sollten sich darauf einstellen, dass die einzelnen Handlungsstränge ohne entsprechende Kenntnis der Szene kaum nachvollziehbar sind. Dies liegt einfach daran, dass die Handlung zwar in Zwischensequenzen „erzählt“ wird, die LEGO-Männchen aber weder sprechen noch die Geschehnisse allzu ernst nehmen. Aber gut, diese Tatsache hat das Spiel mit allen anderen LEGO-Ablegern gemein.

Piraten haben es gut
Auch sonst hat sich neben dem Setting nur wenig getan und dennoch schafft es jedes LEGO-Spiel immer wieder, uns für einige Stunden ans Gamepad zu fesseln. Mit seinen inzwischen vier Filmen und darin vorkommenden zahlreichen Charakteren passt Pirates of the Caribbean zudem wie die Faust aufs Auge.

Über die Oberwelt, die diesmal in Form eines Hafens daherkommt, wählt ihr die einzelnen Filme aus. Diese unterteilen sich in jeweils fünf Schlüsselszenen. Auffällig ist, dass die einzelnen Levels diesmal ein wenig größer ausgefallen sind, als in den bisherigen LEGO-Spielen. So könnt ihr beim ersten Anlauf mit guten 30 Minuten pro Level rechnen. Innerhalb dieser macht sich die typische LEGO-Manier breit: Ihr könnt nahezu jedes Objekt in seine Klötzchen zusammenhauen, zig Münzen einsammeln, Gegner besiegen und müsst Rätsel lösen, um voranzukommen. Letztere gestalten sich größtenteils abwechslungsreich und manchmal auch kniffelig. Hin und wieder scheitert ihr aber auch einfach nur daran, dass unklar ist, was es als nächstes zu tun gibt.
 Autor:
Stefan Böhne
Testbericht
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Leserwertung:
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