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London 2012: Das offi. Videospiel d. Olymp. Spiele

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 Spiel-Infos: London 2012: Das offi. Videospiel d. Olymp. Spiele
London 2012 - Das offizielle Videospiel der Olymp. Spiele Boxart Name: London 2012: Das offi. Videospiel d. Olymp. Spiele (PAL)
Entwickler: Sega
Publisher: Sega
Erhältlich seit: 29. Juni 2012
Genre: Sport
Spieler: 1-4 (Offline und Online)
Features:
Move-Support, 3D
Zum Zeitpunkt dieses Testes werden die XXX. modernen Olympischen Spiele ausgetragen und begeistern bereits Menschen und Sportler aus 204 Nationen. Austragungsort ist diesmal eines der Welthauptstädte London, wo die Spiele zum offiziell dritten mal ausgetragen werden. In der virtuellen Welt entzündet dagegen seit 2008 Sega das Olympische Feuer. Dieses sogar doppelt mit den parallel laufenden Videospielserien zum Einen um Mario und Sonics Olympischen Wettstreit auf allen Nintendo-Konsolen und zum Anderen mit der offiziellen Lizenz-Serie auf allen weiteren Geräten. Die aktuelle Ausgabe dieser Serie London 2012 wird hier auf seine Sportlichkeit geprüft. Der Vorgänger Beijing 2008 nahm damals noch bei vielen Kritikern keinen Platz auf dem Treppchen ein, während sich dagegen Mario und Sonic viel Lob und große Verkaufserfolge sichern konnten. Mit London 2012 qualifiziert sich Sega für die nächste Runde und hofft auf eine weitere Chance. Sehen wir ob sie die Punktrichter diesmal begeistern können.

Das Fest der Vielseitigkeit
Bei den diesjährigen Olympischen Spielen werden 302 Wettbewerbe zu 26 Sportarten ausgetragen. Variation ist eines der großen Mottos der Spiele und das versucht ebenfalls der Titel London 2012 anzubieten. Dementsprechend dürfen wir in vielen klassischen Disziplinen unsere Fähigkeiten testen. So sprinten unsere virtuellen Figuren um die Wette, springen so weit es ihre Füße erlauben und schwimmen mit aller Kraft durch die Lebensessenz unseres Planeten. Doch neben unserem Körper nutzen wir auch unsere Werkzeuge zur Darstellung menschlicher Perfektion. Wir werfen mit Speeren, bewegen mit unserer Körperkraft Fahrzeuge und schießen mit Pfeilen oder Kugeln. Viele dieser beeindruckenden Demonstrationen unserer Stärke und Willenskraft finden sich in London 2012 wieder. Leider nicht alle. So sind gerade mal 14 von 26 Spielen im Videospiel enthalten. Von den vielen fehlenden Wettbewerben gar nicht erst zu reden. Komplett gestrichen von der Liste, obgleich im Vorgänger vorhanden, sind Ringturnen, Barren, Bodenturnen, Schwebebalken, Stufenbarren, Stabhochsprung und Judo. Während die klassischen Sportarten Laufen und Schießen einige Wettbewerbe einbüßen mussten. Als Ausgleich dürfen wir dagegen Rudern, Beachvolleyball, Trampolin und Synchronspringen willkommen heißen. Das Fehlen großer Teamsportarten wie Fussball, Basketball, Handball, etc., ist durch ihre Komplexität sicher zu entschuldigen. Die davor bereits implementierten Wettbewerbe und charakteristische Sportarten, darunter Fechten und Reiten, fehlen ohne großes Verständnis. Einige Wettbewerbe sind schließlich reine Variationen bereits eingebauter Übungen. Ob man nun 400 oder 1000 Meter läuft, macht technisch für die Entwickler wenig Unterschied. Es testet aber spielerisch ganz klar die Ausdauer, was letztendlich der Sinn hinter der Sportvariation ist. Vielleicht hatten die Spieldesigner die Befürchtung, die Spieler durch solche langen Anstrengen zu überfordern. Jedoch hätte es so genug Auswahl gegeben, dass, ähnlich den Sportlern bei der Olympiade, jeder seine Stärken suchen und Herausforderungen meistern hätte können.
 Autor:
Björn Apel
Testbericht
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