PlayStation 3 » Tests » L » Lone Survivor: The Director´s Cut (Wii U)

Lone Survivor: The Director´s Cut (Wii U)

-> Drucken Spiel-Infos ein-/ausblenden...
 Spiel-Infos: Lone Survivor: The Director´s Cut (Wii U)
PlayStation Network - Lone Survivor: The Director´s Cut Boxart Name: Lone Survivor: The Director´s Cut (Wii U) (PAL)
Entwickler: TBA
Publisher: TBA
Erhältlich seit: 23. September 2013
Genre: Action - Survival Horror
Spieler: 1
Features:
keine

Dieser Test basiert auf der Nintendo Wii U-Version von Lone Survivor: The Director´s Cut. Kleinere Abweichungen im Vergleich zur entsprechenden PlayStation 3-Fassung sind deshalb nicht völlig ausgeschlossen. 

Sowohl im Film als auch im Videospielebereich lassen sich bei Betrachtung über einen längeren Zeitraum Trends hin zu bestimmten Genre erkennen, welche sich schon kurze Zeit später wieder wandeln. Waren beispielsweise lange Zeit Western-Filme sehr populär, galt selbiges bei Spieleentwicklern mit dem Survival Horror-Genre. Nachdem nun selbst Urgesteine wie die Resident Evil-Spiele heute längst ihr ursprüngliches Credo, nämlich den Spieler mit verschiedenen Gameplay-Elementen einen Schrecken einzujagen, verworfen haben, wagen sich Indie-Entwickler immer wieder an der Reanimierung des Genre. Eines dieser Werke ist das 16-Bit-Horror-Abenteuer Lone Survivor vom Entwickler Jasper Byrne, welches nun im Wii U-eShop in einer Director’s Cut-Version erschienen ist. Schafft es der Indie-Titel im Retro-Look uns wieder das Fürchten zu lehren?

I'm a survivor!
Schwere Seuchen können sich, wenn sie zu spät entdeckt werden, in einem unglaublich schnellen Tempo ausbreiten und unzählige Menschenleben in Windeseile dahinraffen. Diese bittere Erfahrung muss auch der namenlose Held von Lone Survivor machen, als er eines Morgens in seiner Wohnung aufwacht. Es scheint als sei er der Einzige aus seinem Wohnblock, den die unbekannte Seuche verschont hat. Die zuvor teils freundlichen teils unnahbaren Nachbarn vegetieren jetzt hingegen nur noch als verwesende Kreaturen durch die Gänge des Appartements und trachten nach allem Fleischartigem, das ihnen in die Finger kommt. Bevor ihr dem jungen Mann aber einen Weg aus der Zombieapokalypse zeigen könnt, müsst ihr vorrangig zunächst nur eines: Überleben!
Lone Survivor spielt sich genauso, wie man es klassischen Horror-Adventures kennt. Sidescrollend bewegt ihr euch im Mietshaus fort, sucht nach Gegenständen, die die zombiefizierten Bewohner austricksen oder unschädlich machen, sowie nach Hinweisen, um neue Bereiche des Hauses zugänglich zu machen. Oft habt ihr die Wahl, ob ihr eure Pistole zückt oder aber auf den richtigen Moment wartet, um an Mauerwänden an Gegnern geschickt vorbei zu schleichen. Über eine Karte erhaltet ihr einen Überblick über das gesamte Haus sowie Tipps, um weiter voran zu kommen. Leider ist eine Orientierung anhand der Karte wegen der stets sidescrollenden Bereiche nahezu unmöglich, sodass ihr praktischer Nutzen eher gegen Null tendiert. Orientierung ist aber essentiell, da Speichern nur durch ein Nickerchen im eigenen Bett möglich ist und ihr später an einige bereits besuchte Orte zurückkehren müsst. Immerhin habt ihr aber die Möglichkeit euch über die Wandspiegel in eurer Wohnung an den zuletzt erreichten Spiegel des Hauses zu teleportieren und umgekehrt. Wer viel durch die Gegend trabt, benötigt natürlich auch viel Energie und genau die bekommt ihr durch das Verzehren von Nahrung, die ihr ebenfalls in allen Winkeln aufspüren solltet. Nach Einsammeln des nötigen Zubehörs lassen sich manche Dinge sogar kochen oder mit anderen Gerichten kombinieren und sorgen so für einen noch höheren Energieschub. Genau wie mit der Pistolenmunition, solltet ihr aber auch mit Lebensmitteln sparsam umgehen und gut einteilen, wenn ihr lange genug überleben wollt, ohne zuvor den Hungertod gestorben zu sein.
 Autor:
Karim Ahsan
Testbericht
Zur Screengalerie
Screenshots:
Leserwertung:
-