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Lost Planet 3 (Xbox 360)

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 Spiel-Infos: Lost Planet 3 (Xbox 360)
Lost Planet 3 Boxart Name: Lost Planet 3 (Xbox 360) (PAL)
Entwickler: Spark Unlimited
Publisher: Capcom
Erhältlich seit: 30. August 2013
Genre: Action
Spieler: 1; 2-10
Features:
keine

Dieser Test basiert auf der Xbox 360-Version. Kleinere Abweichungen im Vergleich zur entsprechenden PlayStation 3-Fassung sind deshalb nicht völlig ausgeschlossen.
         
Lost Planet war einer der großen Titel zu Beginn der aktuell auslaufenden Konsolengeneration. Im Lauf der Jahre wurde es allerdings eher leise um Capcoms Shooter-Franchise. Kurz bevor die neuen Heimkonsolen die Wohnzimmer erobern, soll der dritte Ableger den Zyklus zu Ende bringen. Doch anstatt die Veröffentlichung im großen Rahmen zu feiern, erschien Lost Planet 3 fast schon heimlich. Kein gutes Zeichen? Wir haben überprüft, ob das Spiel eine Position im Scheinwerferlicht verdient hätte.
Spieler wissen: Firmen der Zukunft haben keine guten Absichten!
Wer die Serie kennt, weiß bereits, dass NEVEC keine guten Absichten hegt. Jim Peyton, Held des Spiels und Ingenieur im Auftrag der Firma, ahnt jedoch von nichts. Die Story von Lost Planet 3 ist nämlich lange vor den bisherigen Ereignissen angesiedelt und die Menschen haben gerade die Thermalenergie des Eisplaneten E.D.N III für die eigene Zwecke entdeckt. Peyton heuert für ein stolzes Gehalt an und lässt seine Familie schweren Herzens auf unbestimmte Zeit zurück. Regelmäßige Videonachrichten geben dem Spieler jedoch einen authentischen Einblick in die Beziehung zu Frau und Kind. Monate ziehen ins Land, bis die humanitäre Fassade von NEVEC Risse bekommt und Nicholas Cage-Doppelgänger Jim bemerkt, dass die einheimischen Akriden nicht die einzige Gefahr darstellen. Lost Planet 3 erzählt also keine revolutionäre Story, sondern bedient sich alten Klischees. Dazu kommt dann noch die altmodische Erzählweise in Form einer Rückblende und einige Wendungen in der Story, die man selbst im dichtesten Schneesturm kommen sieht. Da Spark Unlimited einen starken Fokus auf die Narrative legt, fallen diese Probleme stark ins Gewicht. Ein Lob möchten wir aber für die Charaktere aussprechen. Der Spielcharakter ist ein sympathischer Anti-Held, der lebendiger wirkt, als viele seiner Genre-Kollegen. Auch die Gespräche zwischen ihm und seiner Frau sind gut geschrieben und können eine Verbindung zwischen Jim und dem Spieler knüpfen. Manche der Videosequenzen werden aber an ungewöhnlichen Stellen abgespielt und bremsen deshalb leider den Spielfluss ab. Der Rest der Crew kommt eher eindimensional daher, bietet aber ein paar quirlige Typen. Insgesamt weiß die Geschichte zu unterhalten und liefert eine gute Basis für die bekannten Ereignisse auf E.D.N III.
 Autor:
Robert Stotzem
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
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