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Metro: Last Light (Xbox 360)

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 Spiel-Infos: Metro: Last Light (Xbox 360)
Metro: Last Light Boxart Name: Metro: Last Light (Xbox 360) (PAL)
Entwickler: 4A-Games
Publisher: Deep Silver
Erhältlich seit: 17. Mai 2013
Genre: Shooter - Ego Shooter / FPS
Spieler: 1
Features:
Ranger-Modus nur als Tag 1-DLC

Dieser Test basiert auf der Xbox 360-Version. Kleinere Abweichungen im Vergleich zur entsprechenden PlayStation 3-Fassung sind deshalb nicht völlig ausgeschlossen.
           
Metro 2033 aus dem Hause 4A Games gilt heute nicht nur bei Fans der gleichnamigen Buchvorlage als Geheimtipp. Damals begeisterte vor allem das postapokalyptische Setting der russischen Metrotunnel, in denen euch allerlei mutiertes Getier an die Uschanka will. Diese Stärken bringt auch Metro: Last Light mit. Ob das zweite Abenteuer von Artjom jedoch ebenfalls als Gesamtpaket überzeugen kann, verraten wir euch in den folgenden Zeilen. Sa sdorowje!

Ein Spiel zum Spiel zum Buch
Als Metro 2033 im März 2010 erschien, waren sich Kritiker und Spielern einig, dass das äußerst beliebte Universum von Dmitri Gluchowski liebevoll in das interaktive Medium Videospiel umgesetzt wurde. Kleinerer Probleme zum Trotz kann der Titel deshalb auf eine stolze Fangemeinde verweisen. Dies ist sicher einer der Gründe, wieso Deep Silver den Ego-Shooter vor der THQ-Pleite gerettet hat und nun die Rolle des Publishers übernimmt. Dafür wollen wir uns an dieser Stelle bedanken, denn, so viel sei bereits verraten, Metro: Last Light ist ein tolles Spiel. Und das obwohl Artjoms Handlungen nicht länger der Romanvorlage Metro 2034 folgen. Die Geschichte wird ausgehend vom Ende erzählt, in dem der Nachwuchs-Ranger die Sprengsätze auf die Heimatstädte der Schwarzen loslässt und somit die Gattung des Homo novus ein frühes Ende finden lässt. Doch zwischen den Ruinen der ehemaligen Weltmetropole ist ein kleines Kind der Mutanten den Flammen entgangen. Kann er mit diesem seinen Frieden machen und somit die quälenden Schuldgefühle ablegen? Um das herauszufinden, gilt es jedoch erst einmal den Kleinen ausfindig zu machen. Gar nicht so einfach, wenn man nicht der Einzige mit Interesse an ihm ist. Eine Hetzjagd beginnt, die euch außerdem zwischen die Fronten eines Konfliktes um die Herrschaft der ausrangierten Zugtunnel treibt. Zehn unterhaltsame Stunden seid ihr damit beschäftigt, für all diese Probleme eine Lösung zu finden. Und wer schon früher in die Haut des Rangers geschlüpft ist, weiß, dass ein schneller Finger am Abzug nicht immer der Weg zum Erfolg ist.

Wohnen neben Mutanten
In der Welt von Metro steht der Mensch längst nicht mehr an der Spitze der Nahrungskette. Außerhalb gut bewachter Siedlungen kann hinter jeder Ecke ein mutierte Bestie lauern, die den Spieler mit wenigen Bissen verspeist. So kann beispielsweise vorkommen, dass einem  Spinnen so groß wie Hunde vor den Weg laufen. Da deren dicker Panzer jeglichen Beschuss abwehrt, gibt es nur zwei Möglichkeiten: Die Flucht, oder der Einsatz eurer Taschenlampe.
 Autor:
Robert Stotzem
Testbericht
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Leserwertung:
8.7