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Mittelerde: Mordors Schatten (One)

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Mordor-ische Nahrungskette
In Mordors Schatten gibt es das sogenannte Nemesis-System. Dieses Feature lässt die Welt rund um Mordor noch lebendiger wirken, da die Häuplinge sich die Begegnungen mit euch einprägen und entsprechend reagieren, wenn sie euch erneut gegenüberstehen. Zu Beginn des Abenteuers kann man sich jedoch zu leicht darin verstricken gegen die Häuptlinge vorzugehen und gerät so öfter auch in Schwierigkeiten. Nicht selten befinden sich gleich zwei Häuptlinge und dutzende untergebene Uruks in einem Lager. Ist ein Häuptling dann noch ein Armbrustschütze sieht es schnell sehr schlecht für euch aus. Die generelle Taktik bei den Häuplingen sollte sein, die normalen Orks als erstes zu beseitigen, um euch dann zum Schluss in Ruhe um den Anführer zu kümmern. Dies klappt jedoch nur sehr schwer, wenn ihr dauernd von Bolzen beschossen werdet. Wir empfehlen euch daher erst einmal eure Waffen kräftig upzugraden.
Dazu findet ihr zu jedem eurer drei Schlachtwerkzeuge auch jeweils Symbole auf der Karte, die euch zu den Waffen-Missionen führen. Talion verfügt über einen Bogen, sein Schwert und ein zerbrochenes zweites Schwert, das als Dolch herhalten muss. Für die Bogen-Upgrades müsst ihr verschiedene Schussübungen absolvieren. Diese gestalten sich angenehm abwechselnd. Mal müsst ihr eine bestimmte Anzahl an Orks vom Rücken eines Reittiers erledigen, mal müsst ihr Orks mit dem treffen spezieller Fässer in die Luft sprengen. Cooles Feature beim Bogen ist eure Fokuszeit. Ist diese aufgeladen geht das Spiel automatisch in einen Zeitlupen-Modus sobald ihr mit dem Bogen auf etwas zielt. Die Schwert-Missionen sind klassische Arena-Kämpfe in denen ihr eine bestimmte Anzahl an Orks erledigen müsst. Diese werden später im Spiel auch recht anspruchsvoll, da sich zu den Orks einige Berserker und Schildträger gesellen. In den Dolch-Missionen gilt es sich in den Schatten zu bewegen und ohne entdeckt zu werden ein Orklager mit Stealth-Kills von Feinden zu säubern. Von diesen Upgrade-Missionen gibt es pro Waffe zehn Stück. Verbessern lassen sich eure Waffen zudem auch mit speziellen Runen, die ihr durch getötete Ork-Häuptlinge bekommt. Diese Runen verpassen euren Waffen zusätzliche Perks. So erhaltet ihr immer eine gewisse prozentuale Chance, dass diese Perks zünden. Verpasst ihr einem Ork einen Kopfschuss, könnt ihr so z.B. Pfeile zurückerhalten oder andere Orks in der Nähe in Panik versetzen. Praktische Features. Hinzu kommt ein Skillbaum, in dem ihr für erhaltene Erfahrungspunkte spezielle neue Fähigkeiten oder Verbesserungen bekannter Fähigkeiten erwerben könnt. Unterteilt wird das ganze in zwei Seiten, von denen eine eher kampflastig ist und die andere die Vorzüge des Geistes hervorhebt. Zusätzlich gibt es spezielle Erfahrungspunkte für eure Waffen, mit denen ihr diesen mehr Runenplätze spendieren könnt.

Aus Gotham direkt nach Mordor
Gekämpft wird natürlich auch. Das Kampfsystem in Mordors Schatten orientiert sich sehr stark am Free-Flow-System aus den Batman-Spielen von Rocksteady. Im Grunde genommen, kopiert es dieses sogar fast 1:1. Per Druck auf den X-Knopf teilt ihr mit eurem Schwert aus. Anvisiert werden Feinde von alleine und man muss als Spieler lediglich den Stick in die ungefähre Richung der Feinde halten. Talion springt dann von Feind zu Feind und langt dabei ordentlich zu. Greifen euch die Orks an, könnt ihr diese Attacken mit "Y" kontern. Dieses Manöver wird, wie beim Dunklen Ritter auch, stets eingeblendet. Da ihr Schildträger nicht frontal angreifen könnt, ist Talion in der Lage mit "A" über Feinde drüber zu springen um sie anschließend von hinten zu beharken. Mit der B-Taste schlägt Talion mit der Faust zu und betäubt damit die Orks. Kenner des Batman-Kampfsystems werden nun feststellen, dass es praktisch keine Unterschiede gibt. Aus diesem Grunde ist das Kampfsystem aus Mordors Schatten genauso spaßig wie bei seinem Vorbild, dem Dunklen Ritter aus Gotham.
 Autor:
Dominik Weber
Testbericht
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