PlayStation 3 » Tests » M » MotorStorm: Apocalypse

MotorStorm: Apocalypse

-> Drucken Spiel-Infos ein-/ausblenden...
Apocalypse mit Freunden
Neben dem Festival als Einzelspieler- und Missionen-Modus, bietet Apocalypse auch einfaches Zeitfahren. Spieler können für den Modus bis zu drei Geister-Daten online herunterladen und antreten. Natürlich sind die Herzstücke des Spiels die Mehrspieler-Modi. Wieder können vier Spieler gleichzeitig lokal auf einem Bildschirm gegen bis zu 15 weitere Computergegner antreten - ohne die Rubber Band-KI des Festival-Modus. Neben einfachen Rennen stehen noch Eliminator und Verfolgung als Modi zur Auswahl. Insgesamt jedoch eine magere Auswahl. Wenigstens bietet der Online-Modus die gleichen Offline-Optionen an. Beispielsweise können zwei Spieler an einer Konsole gegen den Rest der Welt antreten. Für erhöhte Spannung können die Online-Spieler auf die Rennen wetten, in dem sie Chips einsetzen. Mit diesen lassen sich neue Fahrzeugteile, Aufkleber, Fahrer und weitere Extras freischalten. Für Unmut sorgen dagegen eine Vielzahl von Bugs im Online-Modus. Systemabstürze der Konsole, ewiges Warten in der Lobby und sogar solch ein schwerer Fehler, dass sich das Spiel nicht mehr updaten lässt. Wir hoffen, dass die Evolution Studios die schweren Probleme in den Griff bekommen.
Unpaar mit Roland Emmerich
Ein Spiel über Naturkatastrophen und gewaltige Zerstörungen muss natürlich grafisch eine Wucht sein. Die Evolution Studios haben sich viel Mühe gegeben und eine spannende Kulisse für ihre Spielwelt gezaubert. Gebäude fliegen mit großartigem Effektfeuerwerk in die Luft, eine Kolonne von Fahrzeugen rast knapp an einem Tornado vorbei und ein Riesenrad springt von seiner Halterung auf die Strecke. Einzig die auftretenden schwammigen Texturen und entfernten Pop-Ups können negativ auffallen, welche aber die meiste Zeit durch das großartige Geschwindigkeitsgefühl verdeckt werden. Selbst wenn alle Fahrer auf der Strecke Kampfhubschraubern und Gegenständen ausweichen müssen, beginnt das Spiel nur in den seltensten Fällen an zu stottern. Mit den grafischen Abstrichen im Split-Screen war dagegen zu rechnen. Die Fahrzeuge selber besitzen ein detailreiches Schadenmodell, so dass Fahrzeuge am Ende meist nur wie ein Haufen Schrott aussehen. Die Modelle der Charaktere sind dagegen vom Designstandpunkt aus nicht bemerkenswert. Dafür sammeln sich große Gruppen von Menschen auf den Strecken und lassen die Szenerie bevölkert wirken. Jedoch gibt es im Spiel weder Blut noch verletzte Menschen zu sehen. Als Bonus oben drauf ist das Spiel komplett in 3D spielbar. Dafür lässt sich über die Ladezeiten eine klare Aussage machen: Sie sind viel zu lang. 15-30 Sekunden vor den Beginn eines Rennen fallen sehr negativ auf.
 Autor:
Björn Apel
Testbericht
Zur Screengalerie
Screenshots:
Leserwertung:
8.7