PlayStation 3 » Tests » N » NBA 2K10

NBA 2K10

-> Drucken Spiel-Infos ein-/ausblenden...
 Spiel-Infos: NBA 2K10
NBA 2K10 Boxart Name: NBA 2K10 (PAL)
Entwickler: Visual Concepts Entertainment
Publisher: 2K Sports
Erhältlich seit: 30. Oktober 2009
Genre: Sport - Basketball
Spieler: 1-5
Features:
NBA-Today
Dieses Jahr wirft Take2 mit NBA 2K10 eine Jubiläums-Edition der Jahre 1999 bis 2009 auf den Markt. Im Vergleich zu den Vorgängerversionen soll vor allem der Umfang deutlich gesteigert werden, um Basketball-Fans wieder zurückzugewinnen. Mit neuen Spielmodi, aufpolierter Grafik und noch realistischerem Gameplay soll dem geneigten Spieler viel geboten werden. Ob Take2 ein hübsches Paket geschnürrt hat, dass hält was es verspricht und ob die Jubiläums-Edition auch Ein- und Umsteiger überzeugen kann, erfahrt ihr in unserem Test.

Ein Spielfeld voller Möglichkeiten
Wenn man das erste Mal NBA 2K10 in seine Konsole einlegt, wird man sofort von einem prall gefüllten Menü überrascht. Als erstes wird man in den neuen Modus "NBA-Today" geworfen, der - wie auch die Kader der Teams - jeden Tag aktualisiert werden. In diesem Modus werden die aktuellen Spiele, Nachrichten und Statistiken der NBA gezeigt und dem Spieler wird die Möglichkeit geboten, die aktuellen Partien zu spielen. Ebenfalls neu ist der Modus "Mein-Spieler". Dieser ermöglicht es, seinen eigenen Spieler nach Belieben zu gestalten, zu trainieren und später zum Ruhm in der NBA zu verhelfen. Dazu müssen Fähigkeitspunkte durch Training und Spiele erarbeitet werden, die anschließend individuell verteilt werden können. Der eigene, angehende Superstar muss sich anfangs im Summer Circus beweisen, wo jedes Spiel bewertet und kritisiert wird. Die unzähligen Trainings- und Manage-Funktionen bringen dem Spieler das Spiel näher und helfen damit auch Basketball-Neulingen. NBA 2K10 hat aber noch weit mehr zu bieten: Neben den üblichen Modi, wie "Schnelles Spiel", "Playoffs" und "Saison", gibt es auch viele Spielsituationen die nachgespielt werden können. Auch die Möglichkeit das Spielfeld auf die Straße zu verlegen und sich beispielsweise bei "21" zu duellieren, wird angeboten. Zu betonen ist außerdem, dass man sich auch auch als Coach betätigen kann - entweder im dafür ausgearbeiteten Managermodus oder auch während einer Saison. All diese Features sorgen dafür, dass auch außerhalb des virtuellen Spielfeldes für genügend Abwechslung und NBA-Atmosphäre gesorgt ist.
 
Anfänger haben Schwierigkeiten
Das Gameplay glänzt nicht gerade mit Einsteigerfreundlichkeit. Zwar sieht es auf dem Papier zuerst ganz einfach aus - in der Praxis aber oftmals leider ganz anders. Präzision und Dribbling sind zwei dieser Problemfelder. Zwar lässt sich die Figur flüssig steuern, aber um auf den Zentimeter genau zu sein, erfordert jede Menge Übung. Nach einiger Zeit wird das ganze zudem schmerzhaft im Daumen - was hauptsächlich am Controller liegt - da man sehr oft Richtungswechsel vornehmen muss und diese deutlich energischer als bei Fußball-Spielen. In der Offensive hat man das Gameplay nach einigen Partien ganz gut raus und landet neben guten und schnellen Pässen auch einige hübsche Dunks. Allerdings hätte auch hier noch vieles vereinfacht und transparenter gemacht werden können. Oft ärgert man sich über Pässe an Spieler denen man eigentlich gar nicht passen wollte oder Situationen, die man im Kopf schon gelöst hatte, sich aber im Spiel plötzlich nicht exakt umsetzen lassen.
 
 
In der Defensive hingegen steigt man erst nach stundenlangem Spielen komplett durch und dennoch bleibt immer ein Gefühl der Unsicherheit. Vor allem die ersten Spielstunden können hier wirklich frustieren und auch später wirkt das Gameplay nicht direkt genug. Auffallend ist auch die neuartige Menünavigation. Diese besteht aus 9 Optionen und  wird durch Halten des Analogsticks in die jeweilige Richtung und Drücken der X-Taste angewählt. Daran gewöhnt man sich zwar schnell, aber das Auswählen mit einer Hand wird dadurch so gut wie unmöglich.
 Autor:
Philipp Grawe
Testbericht
Zur Screengalerie
Screenshots:
Leserwertung:
-