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Need for Speed: Most Wanted (Xbox 360)

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Hübsch, aber generisch
Vorweg: Das Spiel sieht sehr schön aus! Die Automodelle sind detailliert, die Texturen überwiegend hoch aufgelöst und die hübschen Sonnenstrahlen blenden mehr als einmal. Und auch wenn der Stil des Spiels konsequent durchgezogen wurde und sich auch in stylischen Intro-Videos vor jedem Rennen widerspiegelt, können wir nicht leugnen, dass wir von der Szenerie etwas gelangweilt waren. Die Stadt Fairhaven wirkt austauschbar und ohne Charme. Natürlich gibt es den obligatorischen Strand, das Industriegebiet und die Innenstadt - wie sollte es auch anders sein? Hier hat das kürzlich erschienene Forza Horizon deutlich mehr Kreativität bewiesen. In Sachen Sound hingegen gibt es nichts zu meckern. Der Soundtrack passt gut zu den wilden Rennen und der Sound der Motoren dröhnt kernig aus den Boxen.

FAZIT
Need for Speed: Most Wanted ist ein Rennspiel, das kaum Risiken eingegangen ist. Criterion Games hat sich auf die alte Erfolgs-Formel von Geschwindigkeit und Chaos verlassen und erneut einen spaßigen Racer veröffentlicht. Kleinere Schwächen im Fahrgefühl, die wenigen - und dabei leider nicht wirklich ausgereiften neuen Features sind ärgerlich, aber verschmerzbar. Sollte der nach geraumer Zeit etwas dröge Einzelspieler-Teil langweilen, gibt es immer noch den herrlich abgedrehten Multiplayer-Modus, um gemeinsam mit Freunden für Verwüstung zu sorgen. Für den nächsten Ableger wünschen wir uns allerdings wieder etwas mehr Kreativität - nur bitte nicht auf Kosten des Spielspaß. Dieser ist bei Need for Speed: Most Wanted zum Glück reichlich vorhanden.

Daher für Einzelspieler gut und im Mehrspielermodus sehr gut.
 Autor:
Robert Stotzem
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
1.4