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Need for Speed Rivals (One)

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 Spiel-Infos: Need for Speed Rivals (One)
Need for Speed Rivals Boxart Name: Need for Speed Rivals (One) (PAL)
Entwickler: Ghost Games
Publisher: Electronic Arts
Erhältlich seit: 21. November 2013
Genre: Racer
Spieler: 1 (offline); 1-6 (online)
Features:
Kinect Sprachbefehle (optional)

Dieser Test basiert auf der Xbox One-Version. Kleinere Abweichungen im Vergleich zur entsprechenden PlayStation 3-Fassung sind deshalb nicht völlig ausgeschlossen. 

Mit einer Mischung aus frischem Wind dank neuem Entwickler, sowie dem Wiederbeleben des hochgelobten Hot Pursuit-Konzepts, appelliert Electronic Arts in der diesjährigen NfS-Ausgabe an Fortschritt und Tradition zugleich. Gelang es dem Ghost Studio mit Need for Speed Rivals den Geist von Criterion zu beschwören oder bleibt das Vermächtnis auf der Strecke?
 
Hot Pursuits on the Horizon
In Need for Speed Rivals folgt ihr dem altbekannten Prinzip entweder als Polizist oder als Racer aktiv zu werden. In einer riesigen Welt, die stark an eine Mischung aus Forza Horizon und NfS Hot Pursuit erinnert, bewegt ihr euch beliebig fort und könnt dabei Schlüsselpunkte aufsuchen. In eurer Garage habt ihr die Möglichkeit eure Gefährte aufzurüsten oder entsprechend zu verschönern, während ihr häufig Reparaturen in Anspruch nehmen werdet, die nach erfolgreichen Rennen bitter notwendig sind. Mithilfe eines übersichtlichen GPS-Systems führt euch das Spiel zu auf der Karte markierten Orten und berechnet dabei selbst über Umwege die schnellstmögliche Route. Willkürlich verteilt findet ihr Startpunkte für Events wie normale Rennen, Time Trials oder Verfolgungsjagden, in denen Polizisten einen Racer stellen müssen, ehe dieser die Ziellinie erreicht. Doch auch ohne den festen Startpunkten könnt ihr während der Fahrt andere Rivalen herausfordern und direkt auf willkürlich erstellten GPS-Strecken euer Glück versuchen, während es sich als Polizist lohnt dem Polizeifunk aufmerksam zu verfolgen, wo denn aktuell der nächste Racer sein Unwesen treibt. All diese Basics sind nun wahrhaftig nicht besonders, sondern vielmehr die Basis für das Außergewöhnliche an Need for Speed Rivals: Eure Spielwelt teilt ihr euch, sofern ihr online verbunden seid, mit anderen Spielern auf der ganzen Welt und auch diese können euch herausfordern oder anfangen zu verfolgen, sodass einem eigentlich nie langweilig wird. Die Spielwelt wirkt dadurch unglaublich belebt und die natürliche Verschmelzung von Offline- und Online-Gameplay erfolgt auf eine subtile Art, die selbst sonst überzeugten Singleplayer-Spielern leicht gefallen wird. Alternativ könnt ihr natürlich auch offline gegen KI-Gegner antreten, wenngleich das die Spielerfahrung spürbar mindert.

Riskantes Spiel mit dem Feuer
Zwar handelt es sich bei NfS Rivals um einen reinen Arcade-Racer, doch anspruchslos sieht anders aus. Gelungene Drifts und perfekte Fahrkontrolle durch riskante Manöver stehen an der Tagesordnung und nur durch solche Aktionen schafft man es auf Dauer die Events und Verfolgungsjagden erfolgreich zu beenden. Dabei werdet ihr in ein Spannungsfeld zwischen Risiko und Belohnung gezogen, das den Spieler aufmerksam bleiben lässt. Denn durch das Verlieren eines Events ist der lohnenswerte Fortschritt samt Multiplier dahin, während euch der erfolgreiche Abschluss spürbar voran bringt. Mit dem Sammeln von Geschwindigkeitspunkten könnt ihr euch schließlich neue Autos und Upgrades recht zügig kaufen. Während dem Prozess steigt euer sogenanntes Heat Level ständig, sodass die Polizei immer aggressiver wird. Geht man das Risiko noch einmal ein und wird folgerichtig früher oder später erwischt, verliert ihr alle Punkte. Um das zu verhindern, müsst ihr rechtzeitig ein Event beenden und euch damit auch eure gesammelten Punkte in einem Hideout in Sicherheit bringen. Ein gesundes Maß an Einschätzungsvermögen verleiht euch hier große Vorteile. Wer zu viel will, fällt irgendwann auf den harten Asphalt. Irgendwann habt ihr den Dreh raus und schätzt gut genug ab, wann ihr besser in Deckung gehen solltet.
 Autor:
Dominic Ruthardt
Testbericht
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