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NHL 12

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 Spiel-Infos: NHL 12
NHL 12 Boxart Name: NHL 12 (PAL)
Entwickler: Electronic Arts Canada
Publisher: EA Sports
Erhältlich seit: 09. September 2011
Genre: Sport - Eishockey
Spieler: 1-4 offline, 1-12 online
Features:
keine
Die amerikanische Sportlandschaft kann mit einer professionellen Teamsportart in jeder Jahreszeit glänzen. Football und Baseball für den Sommer, Frühling und Herbst mit Basketball, und Eishockey im Winter. Was alle diese populären Sportarten gemein haben, sind eine Vielzahl von Regeln, Spezialausrüstungen und ein eigenes Spielfeld, weswegen nicht Jeder und vor allem ausländische Fans in den einfachen Genuss dieser Aktivitäten kommen. Diese Lücke füllen aber Videospiele, ganz besonders die erfolgreichen Sportreihen von EA Sports. Die Spielserie zur amerikanischen Eishockeyliga gehört dazu und bietet zusätzlich viele andere nationale Ligen sowie internationale Mannschaften. Jedes Jahr kann das Unternehmen mit einem neuen Spiel zur aktuellen Sportlage auffahren. Dabei stellt sich immer die Frage, ob sich der Wechsel für neue Spielelemente lohnt, oder ob EA einfach nur ihre Datenbanken aktualisiert hat. Betreten wir also das Eis von NHL 12 und hoffen auf keinen allzu harten Bodycheck von der eiskalten Wahrheit.

Aller Anfang ist schwer
Eishockey, anders als viele beliebte Sportarten, bietet es einen schweren Einstieg für Anfänger. Fängt jeder bei Fußball oder Basketball mit dem Erlernen von Techniken und Taktiken an, muss der Neueinsteiger beim Eishockey erst mal das Laufen lernen. EAs NHL 12 nimmt einem das Eislaufen zwar schon ab, trotzdem besitzt das Spiel ein eigensinnigeres Spielgefühl als ein Teil der FIFA- oder NBA-Serie. Das Spiel fokussiert seine Steuerung hauptsächlich auf die Schultertasten und beide Controller-Sticks. Auf dem einen steuert ihr euren Spieler und auf den anderen schießt und kontrolliert ihr den Puck oder stößt gegnerische Spieler um. Die Schultertasten bieten Funktionen zum Spielerwechsel, Passen und anderen wichtigen Funktionen. Dabei nimmt das Spiel die Eingaben sehr genau auf, um Schusskräfte zu messen. Für einen starken Schuss zum Beispiel muss der Analogstick nach hinten und im passenden Moment nach vorne geschnippt werden. Die Steuerung fühlt sich nach einiger Zeit natürlich an, allerdings kann diese Zeit für Anfänger länger dauern. Sie besitzt so viele Facetten und diese ungewohnte Art, dass die Lernkurve zu Beginn sehr steil nach oben geht. Es gelingt Grundlagen der Abwehr zu beherrschen, man schießt aber trotzdem kaum oder nur durch blanken Zufall Tore. Hier zeigt sich NHL 12 als starke Simulation. Wer wenig Ahnung von Regeln, Spielzügen und der Sportart im Allgemeinen hat, der wird wenige Erfolge im Spiel verbuchen. Ein Grundwissen wird von EA vorausgesetzt. Selbst geben sie sich nämlich kaum Mühe, dem Spieler etwas über das Spiel zu vermitteln. Das interaktive Tutorial und das digitale Handbuch bieten lediglich einen groben Überblick über Sport und Spiel. Die Entwickler dachten wohl einfach, dass nur Sportfans wirklich zu dem Spiel greifen werden. Wer seinen Eintritt in die digitale Variante des Eishockeys sucht, sollte daher vorab eigene Recherchen anstellen.
 Autor:
Björn Apel
Testbericht
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