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Oben

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 Spiel-Infos: Oben
Oben: Das Videospiel Boxart Name: Oben (PAL)
Entwickler: Heavy Iron Studios
Publisher: THQ
Erhältlich seit: 25. September 2009
Genre: Adventure - Action Adventure
Spieler: 1-4
Features:
Coop
Spielumsetzungen zu Filmen erstrahlen meist nicht im bestmöglichen Licht, das muss aber nicht zwingend heißen, dass sie immer schlecht sind. So auch bei Pixar’s Oben von Heavy Iron Studios - vertrieben von THQ für die PlayStation 3. Die Geschichte des Spiels erzählt zum größten Teil die Vorkommnisse aus dem Film, wer diesen also noch nicht gesehen hat sollte das besser tun bevor er zum Spiel greift, da sonst eventuell der Zauber des Film untergeht. Als Spieler übernimmt man entweder die Rolle des alten Witwers Carl Fredrickson oder spielt den Jungen Pfadfinder Russel, je nachdem hat man unterschiedliche Fähigkeiten die man im Verlauf des Spiels benötigt um die Rätsel zu lösen. Man kann jederzeit zwischen den beiden wählen wobei der andere Charakter dann vom Computer gesteuert wird. Da es zwei Hauptprotagonisten gibt ist es sehr erfreulich dass ein Coop Modus eingebaut wurde, dieser funktioniert zudem sehr gut, ein zweiter Spieler kann jederzeit hinzu kommen und auch wieder gehen. Bei einigen Passagen im Spiel ist es auch sehr hilfreich jemanden zu haben der einem hilft, denn die künstliche Intelligenz ist nicht immer so intelligent.
 
Springen, Klettern und Rätseln
Bei Oben handelt es sich um ein relativ klassisches Action Jump & Run vergleichbar mit den Lego spielen. Man läuft durch die Level, klettert Felswände hoch, verschiebt Steine und muss kleinere Rätsel lösen. Hin und wieder nimmt man es auch mal mit bösen Dschungeltieren und Hunden auf, diese sterben jedoch nicht sondern fliegen einfach am Ballon davon wenn sie besiegt sind. Es gibt also nichts was einen erfahrenen Spieler zu sehr fordern sollte, für das Zielpublikum ist die ganze Angelegenheit aber sicherlich spaßig. Zudem gibt es im Laufe des Spiels viel zu sammeln, was ein erneutes Durchspielen durchaus interessant macht. Auch Endgegner dürfen nicht fehlen. Für diese sollte man aber besser einen Freund zum Spielen haben. Falls euch kein Freund zur Seite steht, sollte man sein Haustier trainieren, damit dieses besser mit dem Kontroller umgehen kann. Auf die KI ist - wie bereits erwähnt - nämlich nicht immer Verlass. Davon abgesehen ist das Spielgeschehen meist sehr flüssig, wobei es doch manchmal vorkommen kann, dass man irgendwo eingeklemmt ist und nicht weiterspielen kann. Dann hilft leider nur der erneute Start vom letzten Kontrollpunkt, wobei diese großzügig verteilt sind, so dass kaum Frust aufkommt. Sollte man irgendwann genug von der Kampagne haben, kann man sich in den Mehrspieler Modus stürzen, wobei dieser nicht mit beliebig viel Vielfalt aufwarten kann. In diesem kann man mit bis zu vier Spielern mit kleinen Kampfflugzeugen in drei verschiedenen Spielmodi gegenander antreten. Zur Auswahl stehen das klassische Deathmatch, ein Modus in dem man um die Wette Ballons abschießen muss und ein Teamspiel in dem es darum geht das Mutterschiff der gegnerischen Mannschaft zu zerstören. Zu guter Letzt gibt es dann noch ein paar kurze Videos die man als Bonusinhalte freispielen kann. Alles in allem sollte man aber nicht mit einer Spielzeit von mehr als ein paar Stunden rechnen.



Unter der Haube
Die Grafik ist weitestgehend bunt und zweckmäßig, kommt aber leider nicht annähernd an die Qualität des Filmes ran. Die Umgebungen sind schön gestaltet und es laufen genügend Krabbeltiere herum die den Dschungel etwas lebendiger wirken lassen. Teilweise sind jedoch die Texturen etwas verwaschen und wirken dadurch unscharf. Die Animationen der Hauptcharaktere sind flüssig und passen perfekt zu ihnen.
 Autor:
Christopher Alain Jones
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
7.0